Die Patellaluxation des Hundes – was ist das für eine Erkrankung?

Vielleicht hast Du die Vermutung, dass Dein Hund unter einer Patellaluxation leidet, oder hast die Diagnose eben von Deinem Tierarzt bekommen?

Du bist einfach nur medizinisch interessiert oder Dein Hund gehört zu einer besonders disponierten (vorbelasteten) Hunderasse?

Aus welchem Grund auch immer Du diesen Artikel liest, er versucht alle offenen Fragen zu beantworten und gibt eine Rundum Übersicht zum Krankheitsbild, sowie zur Behandlung der Patellaluxation beim Hund.


INHALTSVERZEICHNIS 

  1. Was bedeutet Patellaluxation und wie wird sie festgestellt ?
    1. Das normale Kniegelenk
    2. Beschreibung des Krankheitsbildes
    3. Symptome für den Besitzer
    4. Ursachen der Erkrankung
  2. Die erworbene Form
  3. Die angeborene Form und dafür anfällige Rassen
  4. Diagnose durch den Tierarzt
  5. Einteilung nach Grad 1-4
  6. Therapieoptionen
    1. Generelles
    2. Operation und Teilprothese/Implantat sowie deren Prognose
    3. Konservative Therapie/Physiotherapie
    4. ergänzende Maßnahmen zur OP oder Physiotherapie
  7. Kosten einer Operation
  8. Ist eine Vorbeugung/Prophylaxe möglich?
  9. Wann gehe ich zum Tierarzt?

1. Beschreibung der Patellaluxation (Kniegelenksverrenkung)

I. Normaler, gesunder Funktionszustand des Knies und der Patella

Die Patella (Kniescheibe) ist Teil des Kniegelenks, welches sich jeweils am rechten und linken Hinterbein befindet.

Sie befindet sich eingebettet in der Patellarsehne (Kniescheibensehne) in der sogenannten Rollfurche. Diese Rollfurche ist begrenzt von den Rollkämmen und gehört zum unteren Ende des Oberschenkels (Femur).

Die Kniescheibe gleitet bei der Bewegung Deines Doggos (sprich Streckung und Beugung des Beines) in der Rollfurche wie ein „Schlitten in seiner Bahn“ auf und ab.

Die Aufgabe der Kniescheibe ist es, für einen reibungslosen Bewegungsablauf zu sorgen und die Patellarsehne bei Beugung uns Streckung des Beines vor Abnutzung (Verschleiß) zu schützen.

Die Kniescheibe gehört anatomisch zu den „Sesambeinen“- Dies sind vereinfacht gesagt kleine Knochen im Bereich von Gelenken.

Im Vergleich zu uns Menschen ist sie beim Hund recht klein und erst mit einiger Übung tastbar.

II. Was passiert nun bei einer Patellaluxation?

Neben dem Kreuzbandriss ist die Patellaluxation eine der häufigsten Kniegelenkserkrankungen des Hundes.

Bei der Patellaluxation handelt es sich um eine Verlagerung der Kniescheibe nach innen oder außen bei Bewegung Deines Hundes.

Daher das Wort „Luxation“, übersetzt „Verrenkung eines Gelenks“.

Sie springt seitlich aus der oben beschriebenen Rinne (Rollfurche) heraus, dies nach lateral (außen oder medial (innen). Die Verrenkung nach innen ist deutlich häufiger anzutreffen.

Eine ungestörte Streckung des Knies ist dann nicht mehr möglich und dein Hund humpelt.

Je nach Schweregrad und Dauer der unbehandelten Patellaluxation bekommen die Hunde Schmerzen und verlieren durch den ständig gestörten Bewegungsablauf an Lebensqualität.

III. Welche Symptome zeigen die betroffenen Doggos?

Die erkrankten Hunde zeigen meist ein typisches Gangbild:

Dein Hund läuft oder rennt und zieht dabei plötzlich das betroffene Hinterbein (oder abwechselnd beide) für einen Moment hinter sich in der Luft hängend her. Dies kann man auch als „hüpfenden“ Gang beschreiben. Das Bein befindet sich dabei in angewinkelter Position.

Kurz darauf „schüttelt“ oder wackelt er mehr oder weniger deutlich mit dem betroffenen Bein und läuft danach wieder normal, bis die Kniescheibe wieder luxiert.

Das von manchen Tierbesitzern als „lustiges Hüpfen“ bezeichnete Gangbild deutet somit auf eine zwar nicht lebensgefährliche, aber ernstzunehmende und auf Dauer, zu Schmerzen führende Erkrankung hin!

Kurz und knapp:

Diese typische Lahmheit entsteht hier nicht primär durch einen Schmerz, sondern durch einen gestörten Streckmechanismus des Kniegelenks. Im fortgeschrittenen Stadium kommt bedingt durch eine entstandene Arthrose oder weiterer Verletzungen auch Schmerz hinzu, der die Lahmheit dann verstärkt.

In seltenen Fällen gibt es Hunde, die ein Gangbild der Patellaluxation zeigen, obwohl sie gar nicht darunter leiden. Vor allem wird dies bei Jack.Russel-Terriern beobachtet.

Eine Therapie bzw. Operation ist in diesen Fällen selbstverständlich nicht zielführend.

Bei der Rasse Shetland Sheepdog/Sheltie weist ein recht ähnliches Gangbild häufig auf eine Luxation der Fersenbeinsehne hin.

IV. Ursachen der Patellaluxation

Bei vielen Hunden handelt es sich um eine Achsenfehlstellung der Hinterbeine. Die Achse zwischen Oberschenkel und Unterschenkel ist verändert, da die Knochen vermehrt gebogen sind.

Dies führt dazu, dass ein dauerhafter, vermehrter Muskelzug auf die Patellarsehne und die darin eingelagerte Kniescheibe herrscht. Dadurch wird die Sehne mitsamt der Patella vermehrt nach innen (oder seltener außen) gezogen und zieht nicht mehr mittig über die vorgesehene Rinne.

Ebenso haben die betroffenen Vierbeiner häufig eine zu flache Rollrinne, sprich die Begrenzung der Furche ist nicht so hoch und die Kniescheibe springt deshalb leichter zur Seite.

Es handelt sich entweder um eine genetische (angeborene) oder um eine durch ein Trauma entstandene Erkrankung, wobei in der Regel die erbliche Form vorliegt.


2. Die erworbene Patellaluxation

Diese entsteht in der Regel durch einen Unfall des Hundes, sei es eine blöde Bewegung beim Spiel, ein Zusammenstoß mit einem anderen Hund, ein Sprung aus der Höhe oder einen Verkehrsunfall.

Deshalb wird sie auch als traumatische Patellaluxation bezeichnet. Bei diesem Trauma kommt es teilweise zu weiteren Verletzungen wie Kreuzbandrissen (besonders, wenn das Kreuzband vorher schon angerissen war, was häufig der Fall ist).

Der Hund humpelt, zeigt hierbei akute Lahmheiten, die auch häufig mit Schmerzen verbunden sind.

In der Regel ist nur ein Knie betroffen.

Die erworbene Form kann jeden Hund betreffen, da sie durch einen Unfall entsteht. Dementsprechend kommt sie in der Praxis eher selten vor.

Andere orthopädische Erkrankungen wie die Hüftgelenksdysplasie (HD) oder ein Kreuzbandriss begünstigen auch die Entstehung einer Patellaluxation.


3. Die angeborene Form der Patellaluxation und besonders betroffene Rassen

In aller Regel handelt es sich bei der Patellaluxation jedoch um die erbliche Form.

Sie betrifft vor allem kleine Rassen/Zwergrassen .

Bei diesen springt die Kniescheibe meist nach innen (medial).

Zu den besonders disponierten Rassen gehören unter anderem:

Yorkshire Terrier, Toy- und Zwergpudel, Chihuahua, Rehpischer, Pekingese, Mops, Papillon, Boston-Terrier, aber auch kleine Mischlingshunde aus diesen Rassen.

Seltener sind mittelgroße-große Hunderassen erblich betroffen, dazu gehören unter anderem:

Chow-Chow, Cockerspaniel, Dachshund, Spitz, Flat Coated Retriever oder der Appenzeller Sennenhund.

Bei diesen luxiert die Kniescheibe allerdings meist nach außen (lateral).

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Häufigkeit gibt es nicht.

Da es sich nachgewiesenermaßen um eine erbliche Erkrankung handelt, die genetisch an die Nachkommen weitergegeben werden kann (und dies mit hoher Wahrscheinlichkeit, da äußerst viele kleine Hunde davon betroffen sind) sollte mit betroffenen Tieren nicht gezüchtet werden!

Bei einigen Rassen wird vor der offiziellen Zuchtzulassung vom Zuchtverband eine vorherige Untersuchung auf Patellaluxation mit Gradeinteilung (s. unten) gefordert.

Desweiteren ist aus tierärztlicher Sicht vom Kauf eines Hundes der sogenannten „Toy-Rassen“ oder „Teacup-Hunde“ eher abzuraten, denn diese leiden auf Grund der extremen Kleinzüchtung häufig unter orthopädischen Erkrankungen wie der Patellaluxation.

Solch einen Doggo aus dem Tierschutz zu übernehmen, steht selbstverständlich auf einem anderen Blatt.

Wann tritt die angeborene Patellaluxation in Erscheinung?

Dieser Zeitraum erstreckt sich von einigen Monaten Lebensalter bis hin zu einigen Jahren. Allgemein lässt sich so von einer Erkrankung des Junghundes sprechen.

→ Allerdings wird sie häufig erst im späteren Erwachsenenalter bemerkt oder diagnostiziert.

Es gibt auch einige, vor allem kleine Hunde mit kurzen Beinen, die mit einer leichten Form alt werden, ohne dass es vom Besitzer oder Tierarzt erkannt wird.


4. Wie erfolgt die Diagnose durch den Tierarzt?

Die Diagnose kann nicht allein anhand des Gangbildes gestellt werden. Das Gangbild stellt zunächst nur einen starken Verdacht auf diese Erkrankung dar.

Der Tierarzt wird zusätzlich die Kniescheibe Deines Doggos ertasten und dann versuchen, sie nach außen oder innen zu verlagern. Dabei erfolgt dann meist auch die unten dargestellte Gradeinteilung.

Manche Hunderassen sind allerdings so stark bemuskelt oder spannen beim Tierarzt so stark ihre Muskulatur an, dass eine Diagnose durch Tasten am wachen Tier oftmals schwer möglich ist.

Ein Beispiel dafür ist der Jack-Russel-Terrier.

Neben der Beurteilung des Gangbildes und des Tastbefundes empfiehlt Dein Tierarzt häufig auch eine Röntgen-Untersuchung.

Diese ist in Hinblick auf einen eventuellen chirurgischen Eingriff hilfreich und sehr wichtig, um weitere Erkrankungen, die ein ähnliches klinisches Bild ergeben, auszuschließen.

Dazu gehört beispielsweise die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Morbus Legg-Calvé-Perthes (hier stirbt das Gewebe des Oberschenkelkopfes durch eine Unterversorgung mit Blut mit der Zeit ab).

Werden diese dann (zusätzlich) diagnostiziert, so hat dies oft entscheidenden Einfluss auf die Art der Therapie!

Ebenso sieht man im Röntgenbild auch, ob sich bereits Arthrose im Gelenk gebildet hat.

In sehr schweren Fällen wird manchmal zusätzlich eine Computertomographie angefertigt, um so für eine geplante Operation gewisse Achsenkorrekturen besser berechnen zu können.

Sind beide Knie betroffen, zeigen ältere Vierbeiner mit einer medialen Luxation oftmals ein typische O-Beinigkeit, die größerern Rassen mit oftmals lateraler Luxation eine X-Beinigkeit der Hinterbeine.


5. Die Gradeinteilung der Patellaluxation

Je nach Schwere der Luxation oder anders gesagt, je nachdem, wie leicht sich die Kniescheibe aus der Rollfurche verlagert bzw. manuell verlagern lässt und wie gut sie sich zurück verlagern kann, wird die Patellaluxation in 4 Grade unterteilt.

Es können ein Knie oder beide Knie (auch in unterschiedlichen Graden) betroffen sein.

Vorab: In einem gesunden Knie lässt sich die Kniescheibe nicht außerhalb des Rollkammes verlagern und bleibt immer in ihrer normalen Position.

Grad 1 (leichtester Grad)

Die Patella sitzt in ihrer normalen (physiologischen) Position und lässt sich manuell (mit der Hand) verlagern, rutscht dann aber sofort wieder von alleine in die Mitte der Rollfurche zurück und bleibt dort.

Eine spontane Luxation tritt nur sehr selten auf.

Dieser Grad wird oftmals vom Besitzer nicht bemerkt und nur durch das gezielte Tasten des Tierarztes erkannt.

Der betroffene Hund humpelt meist nicht und das typische Gangbild ist selten anzutreffen.

Die Lebensqualität dieser Hunde ist in der Regel nicht beeinträchtigt.

Grad 2

Die Kniescheibe sitzt auch hier an ihrer physiologischen Stelle, verlagert sich aber bei Manipulation nicht sofort wieder von alleine in die Rollfurche zurück.

Die betroffenen Hunde zeigen unterschiedlich starke Ausprägungen, was ihre Beeinträchtigung angeht.

Grad 3

Die Kniescheibe ist normalerweise schon luxiert, das heißt dauerhaft verlagert.

Sie lässt sich durch Manipulation oft noch in ihre eigentlich normale Stellung zurück verlagern.

Nach kurzer Zeit rutscht sie jedoch wieder heraus.

Grad 4 (schwerster Grad)

Die Kniescheibe ist luxiert und lässt sich nicht mehr in ihre normale Position verlagern.

Eine Fehlstellung der Muskulatur ist meist deutlich ausgeprägt und sichtbar.

Spätestens hier sind meist deutliche Arthrosen und ein damit verbundener Schmerz vorhanden. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit eines zusätzlichen Kreuzbandrisses (Kreuzbandruptur) oder Meniskusschäden (Knorpelschäden) recht groß.

Die betroffenen Hunden können das Knie häufig nicht mehr komplett strecken und bewegen sich dann dauerhaft mit leicht gebeugten Bein(en) fort.

In hochgradigen Fällen humpelt der Hund sehr stark und läuft nur noch auf 3 Beinen.

Durch diese eingeschränkte Mobilität und den meist vorhandenen Schmerz ist spätestens hier von einer eingeschränkten Lebensqualität der betroffenen Hunde zu sprechen.

Viele Hunde, bei denen ein schweren Grad unerkannt bzw. unbehandelt bleibt, haben allerdings mit der Zeit gelernt, mit der luxierten Kniescheibe zu leben und gehen oft recht stabil, während erheblicher Gelenkverscheiß und massive Arthrose voranschreiten.

Die Gradeinteilung ist wichtig für die therapeutische Entscheidung sowie prognostische Vorhersage, wobei die Übergänge von einem zum nächsten Grad manchmal fließend sind.


6. Welche Therapieoptionen gibt es?

Die Form der Therapie richtet sich nach Grad der Patellaluxation, dem sogenannten „klinischen Bild“, das heißt wie es Deinem Hund damit geht und wie sehr er beeinträchtigt ist, weiteren zusätzlichen Erkrankungen und der individuellen Entscheidung zusammen mit Deinem Tierarzt.  Auch finanzielle Grenzen können die Therapie mitentscheiden.

Generell ist zu sagen, dass eine frühzeitiger Therapiebeginn zu den besten Erfolgsaussichten führt.

Dies bedeutet einen, falls nötig, möglichst frühen chirurgischen Eingriff in Kombination mit einer medikamentösen Schmerztherapie und weiteren unten beschriebenen Maßnahmen.

I. Operation

Ab wann wird operiert?

Bei einer Luxation 4. Grades wird fast immer zu einer OP geraten, außer es kommen weitere Faktoren hinzu (dazu gehören unter anderem stark fortgeschrittenes Alter, weitere Grunderkrankungen und auch finanzielle Grenzen der Besitzer).

Bei der Luxation 3. Grades wird meist auch zu einer Operation geraten, wobei die Prognose besser ausfällt als bei Grad 4, auch fließende Übergänge der unterschiedlichen Grade sind möglich.

Bei einer Luxation 2. Grades kommt es auf das Gesamterscheinungsbild des Hundes an. Leidet er sehr unter der Luxation oder zeigt Schmerzen, ist eine Operation zu empfehlen.

Da bei der genetischen Patella-Luxation oftmals eine Fehlstellung der gesamten Hintergliedmaße sowie den dazugehörigen Strukturen besteht, ist die Operation des Knies in höhergradigen Fällen die einzige Möglichkeit, dies etwas auszugleichen.

Schlussendlich sind dies aber allgemeine Angaben, die in individuellen Einzelfällen auch anders vom behandelnden Tierarzt entschieden werden können!

Jeder Hund und jeder Krankheitsfall muss individuell und im Gesamtbild fachmännisch beurteilt werden.

Was wird bei der Operation gemacht?

Das Ziel dieser OP ist es, die Kniescheibe in ihrer normalen Position in der Rollrinne zu stabilisieren, so dass sie nicht mehr zur Seite rutscht. So kann Dein Hund bei vollständiger Heilung wieder ungestört spielen, toben und rennen.

Es gibt dabei verschiedene Operationsmethoden, häufig werden folgende 3 Dinge durchgeführt:

Die Rollfurche wird vertieft, der Ansatz der Patellarsehne verlegt (in die der Luxation entgegengesetzte Richtung) und die Kapsel, die das Gelenk umgibt (Gelenkkapsel) gestrafft.

Das Gesamtbild ergibt ein stabilisiertes Gelenk, was im Optimalfall zu einem normalen Bewegungsablauf  führt.

In manchen Fällen müssen zusätzlich weitere Knochenkorrekturen durchgeführt werden.

Was und wie genau bei Deinem Doggo operiert wird, wirst Du im Aufklärungsgespräch mit Deinem behandelnden Tierarzt erfahren. In Abhängigkeit vom individuellen Befund wählt der Chirurg die geeigneten chirurgischen Maßnahmen aus.

Sind beide Knie betroffen, so werden diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten operiert. Mit einem Mindestabstand von 6 Wochen ist zu rechnen.

Tipp:

Notiere dir im Vorfeld am Besten alle aufkommenden Fragen. Erfahrungsgemäß ist nämlich die Aufregung beim Tierarzt sowohl bei Hund als auch bei Besitzern groß und vieles wird vergessen. Ein Notizzettel zur Orientierung gibt Dir in diesem Moment mehr Sicherheit.

Ab welchem Alter wird operiert?

Je nach Schwere werden Hunde schon ab dem 6. Lebensmonat, teilweise auch früher operiert.

Auch wenn Dein Hund noch ein Welpe ist und Du Dir daher vielleicht besonders Sorgen machst:

Je früher die Krankheit erkannt und therapiert wird, desto besser ist die Prognose!

Nach der Operation

Die ersten 6 Wochen bedeuten für Deinen Hund absoluten Leinenzwang und die Bewegung wird Woche für Woche etwas mehr gesteigert.

Wichtig: kein Springen, keine Treppenlaufen und kein Spielen!

Ebenso das konsequente Führen für 6 Wochen an der Leine wird leider häufig nach einigen Wochen vernachlässigt, da der Hund voller Energie ist und den Eindruck erweckt, er könne eine Bergwanderung überstehen.

Aber besonders diese Ruhephase in Kombination mit kontrollierter Bewegung ist für einen guten Operationserfolg besonders wichtig!

Einen genauen Plan inklusive nötiger Medikamente wirst Du von Deinem Tierarzt bekommen.

Dein Hund wird einen Halskragen oder anderweitigen Leckschutz (Tag und Nacht!) mindestens so lange tragen müssen, bis die Fäden gezogen sind. Dies erfolgt 10-14 Tage nach der Operation.

Zudem kann nach dem Fäden ziehen mit einer Physiotherapie begonnen werden.

Im Optimalfall gehst Du mit Deinem Hund zu einem Hundephysiotherapeuten (manche Tierkliniken haben dieses Angebot auch im eigenen Haus) oder Dein Tierarzt zeigt dir ein paar einfache Übungen für zu Hause.

Der gezielte Muskelaufbau ist nun besonders wichtig, denn einerseits wird durch die lange Zeit der Schonung Muskelmasse abgebaut, andererseits tragen starke Muskeln zu einem stabileren Kniegelenk bei.

Wie lange Dein Doggo einen Verband trägt wird individuell entschieden, meist für ein paar Tage bis Wochen.

Etwa sechs Wochen nach der Operation wird eine Nachuntersuchung und ein Kontroll-Röntgen angefertigt, um den Sitz vorhandener Implantate zu prüfen, eventuellen Komplikationen früh entgegenwirken zu können und den Heilungsverlauf und das weitere Vorgehen beurteilen zu können.

Tipp:

Für Deinen Hund, gerade wenn er noch besonders jung ist, wird die Ruhephase nach der OP nicht leicht werden.

Ich empfehle daher den Besitzern, mit ihren Hunden in der Zeit viel „Kopfarbeit“ zu machen, ihnen viel Zuwendung zu geben und verstärkt Kauspielzeug oder noch besser Kausnacks anzubieten.

Wenn du noch nach einem passenden Hundeleckerli für das Training zur "Kopfarbeit" suchst, dann solltest du Happy Hips Hundeleckerlis von mammaly mal ausprobieren. Denn diese natürlichen Leckerlis können die Gelenke deines Hundes positiv unterstützen und vorhandene Schmerzen lindern. 

→ das ausgiebige Kauen baut Stress und Energie ab und bringt Deinem Hund viel Freude.

Dabei nur vorsichtig sein, dass Dein Doggo nicht an Gewicht zunimmt, da das für die Heilung kontraproduktiv wäre.

Hast Du Sorge, dass dies passieren kann, so ziehe etwas von der normalen Futtermenge ab.

Erfolgsaussichten einer Operation/Prognose

Im Idealfall erfolgt nach einer 6-8-wöchigen Heilungsphase ein (fast) symptomfreies Laufen Deines Vierbeiners.

Bei den meisten Hunden ist eine gute Heilung zu sehen, vorausgesetzt die anschließende Schonung etc. wurde genau befolgt.

Bei einigen Hunden passiert das Herausspringen der Kniescheibe weiterhin, jedoch wesentlich seltener. Die Entstehung oder Verschlechterung einer Arthrose ist also auch bei diesen Hunden deutlich vermindert und die Lebensqualität gesteigert.

Ist das Knie schon von einer Arthrose betroffen, so kann es dennoch sein, dass Dein Hund nicht völlig lahmfrei laufen wird. Die Arthrose ist operativ nicht zu entfernen und führt zeitlebens immer wieder zu Schmerzen, welche durch unterschiedliche Medikamente und alternative Präparate zu lindern sind. [s. Hier Artikel Arthrose Hund]

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen eine Operation kaum Erfolg zeigt. Dies betrifft häufiger schwere Fälle mit zusätzlicher starker Arthrose oder weiteren orthopädischen Erkrankungen.

→ Die Fälle, in denen eine Besserung der Symptome ausbleibt, sind aber sehr selten und sollten nicht als Gegenargument einer Operation benutzt werden.

Bei manchen Tieren hat sich das typische Gangbild einer Patella-Luxation so fest „eingebrannt“, dass sie aus dieser Gewohnheit heraus weiter so laufen, obwohl der Sitz der Kniescheibe stabilisiert wurde.

Mit viel Zeit, Geduld und Übung lässt sich dies manchmal bessern, in wenigen Fällen bleibt das Gangbild dieser Vierbeiner so und muss vom Besitzer akzeptiert werden.

Bei einer Patella-Luxation von Grad 4 ist meist eine Arthrosebildung nicht zu vermeiden.

In diesen Fällen erwartet man meist keine vollständige Heilung sondern eine Besserung der Symptome und somit der Lebensqualität Deines Vierbeiners. In seltenen Fällen ist eine erneute Operation notwendig.

Manchmal müssen eingesetzte Metallstifte oder Zugschrauben entfernt werden, wenn diese wandern oder zu Entzündungsreaktionen führen.

In jedem Falle, in dem einem Hund mit einer Operation Erleichterung verschafft wurde, kann dies als Erfolg gewertet werden.

II. Teilweise Alternative zur herkömmlichen OP: Methode der Halbprothese oder Implantat

Seit einigen Jahren führen einige wenige Tierärzte mit Erfolg auch die sogenannte „Patellar-Groove“- Technik durch.

Häufig wird sie dann eingesetzt, wenn es schon zu starken Beschädigungen am Kniegelenk gekommen ist (hochgradige Arthrose, deutliche Knorpelschäden, weitere Symptome).

Hierbei wird der Rollkamm/die Rollrinne und der abgenutzte Knorpel entfernt und durch ein Titanimplantat ersetzt. Weiter chirurgische Korrekturen, wie sie bei der herkömmlichen Operation durchgeführt werden, entfallen meist.

Hierbei sprechen die Chirurgen auf von einer guten Prognose, wobei Dir als Hundebesitzer vorher klar sein muss, dass die Halbprothese ein Leben lang zu Deinem Doggo dazu gehören wird.

Ebenso gibt es das so genannte „RidgeStop Implantat“, ein Kunststoffimplantat, welches über die Rollkämme geschraubt wird und so die Kniescheibe in der Rinne festhält..

Die Kosten für diese Operationsformen müssen beim durchführende Spezialisten erfragt werden, eventuell kann Dir auch Dein Haustierarzt weiterhelfen.

Was passiert, wenn ich meinen Hund trotz Empfehlung nicht operieren lasse?

Je nach Schweregrad können unsere Vierbeiner eine gewisse Zeit lang (Monate bis Jahre) mit der eingeschränkten Funktion des Knies leben.

Durch das ständige Verrutschen der Kniescheibe kommt es aber irgendwann zu einer Arthrose („Abnutzung“ durch Degeneration) des Kniegelenks, wobei für Deinen Doggo spätestens dann Schmerzen entstehen.

Ebenso führt eine unbehandelte Luxation in manchen Fällen zu weiteren Folgeschäden wie einem Kreuzbandriss, Knorpelschädigungen im Kniegelenk. Durch die ständige Schonhaltung in unnatürlicher Position kommt es teilweise auch zu weiteren Schäden im Bewegungsapparat oder schmerzhaften Muskelverspannungen. Die oben erwähnte Arthrose tritt früher oder später immer auf.


III. Konservative Therapie /Physiotherapie

Bei einem einmaligen Herausspringen der Kniescheibe kann diese oftmals manuell durch den Tierarzt wieder in seine Position gebracht werden. Dies ist aber nur sehr selten der Fall und maximal bei Grad 1 möglich.

Bei Grad 1 und teilweise Grad 2 der Patella-Luxation kommt eine rein physiotherapeutische Behandlung oftmals noch in Frage. Da es sich nicht um so eine starke Luxierung und meist keine hochgradige Fehlstellung der Gliedmaßen handelt, kann man hier mit gezielten Übungen zum Muskelaufbau das Kniegelenk und den Sitz der Kniescheibe versuchen, genügend zu stabilisieren.

Physiotherapie:

Ein individuell besprochener Bewegungsplan mit einem Physiotherapeuten hilft dem gezielten Muskelaufbau und dem Lockern verspannter Muskulatur sowie Training der beteiligten Sehnen und Bänder.

Die Palette der Übungen ist breit und reicht von Schwimmtraining/Unterwasserlaufband, Gewichtsmanschetten bis zur manuellen Therapie. Der Physiotherapeut wird die für Deinen Hund geeignete Therapieform besprechen und Dir und Deinem Doggo Übungen für zu Hause zeigen..

Beispielsweise ist die Durchführung eines Schwimmtraining meist nichts für wasserscheue Vierbeiner.

Auch das Tragen einer speziellen Bandage bietet sich bei manchen Hunden an.

IV. Ergänzende Maßnahmen zur Operation und/oder Physiotherapie

Weitere (zusätzlichen) Behandlungsmöglichkeiten reichen weiter über Akupunktur, Goldimplantation, Homöopathie oder Neuraltherapie.

In der Regel stellen sie keine Alternative zur OP dar, da sie die Fehlstellungen des Gelenks und der Knochen nicht korrigieren. Manchmal helfen sie allerdings unterstützend vor allem in Hinblick auf Entzündungen und somit Schmerzen.

Hier rate ich, dass Du Dich am Besten in Deinem Umfeld informierst, wo diese Behandlungsmöglichkeiten in Deiner Nähe angeboten werden und dann holst Dir dort eine Meinung zu Deinem Fall ein, wenn Du für diese Behandlungsmöglichkeiten offen bist.

Dazu ist zu sagen, dass es nach wie vor leider noch eine Menge Chirurgen gibt, die jegliche alternative Form der Behandlung/Ergänzungstherapie verunglimpfen und als nutzlos abtun.

Bist Du jedoch der Meinung, dass Deinem Hund etwas helfen könnte, dann vertraue darauf und probiere es aus. Dir eine zweite Meinung von einem anderen Fachmann zu holen, sollte durchaus erlaubt sein – schließlich ist es Dein Hund und Dein Geld.

Zuletzt steht bei einigen Hunden auch eine Gewichtsreduktion im Vordergrund. Diese führt zu einer deutlichen Entlastung der Gelenke sowie einer besseren Lebensqualität.

Nahrungsergänzungsmittel

Diese stärken den Knorpel der Gelenke (Knorpelschutz und Knorpelaufbau) und begünstigen oftmals den Heilungsverlauf und wirken generell unterstützend bei Arthrosen.

Die Gabe von Zusatzpräparaten ist also unabhängig von der Therapieform immer förderlich.

Happy Hips Hundeleckerli enthält alles, was flexible Doggos brauchen. Mit Probiotika und den Superkräften der Natur begünstigen sie starke Knochen und gesunde Gelenke. 

Der Knorpelabbau kann auch nach einer Operation nicht wieder rückgängig gemacht werden.

Lediglich unterstützende Ergänzungspräparate führen zu einem teilweise stabilen Wiederaufbau.

Eine Menge verschiedener Ergänzungsmittel sind heutzutage auf dem Markt, dazu gehören:

Weidenrinde, Teufelskralle, Grünlippmuschelextrakt, MSM (Methylsulfonylmethan), Glukosamine, Glykosaminoglykane, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C + E, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, diverse Kräuter und Vitalpilze.

→ manche der Extrakte oder Nährstoffe sind in anderen aufgeführten enthalten. Die Auflistung der bekannten Schlagwörter soll nur möglichst vollständig sein, damit Du Dich bei Bedarf gezielt informieren kannst.

Wichtig hierbei ist die jeweilige richtige Dosierung, das bedeutet, das Mittel sollte nur nach Dosisangaben gegeben werden (nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt die Dosis erhöhen!).

Ebenso muss darauf geachtet werden, dass es sich um ein hochqualitatives Produkt handelt, das nicht viel zu geringe Mengen der entsprechenden Nährstoffe enthält.

Schmerzmittel

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Medikamentengabe.

Die Gabe eines gängigen Schmerzmittels wird bei höhergradigen Fällen mit eindeutigen Schmerzanzeichen meist empfohlen. In leichten Fällen reicht die unterstützende Gabe von homöopathischen und pflanzlichen Medikamenten teilweise, wenn auch nicht immer dauerhaft, aus.

Sie alle reduzieren Entzündungen im Kniegelenk und damit auch den Schmerz.

Heutzutage, besonders in sehr schmerzhaften Fällen, wird die sogenannte „balancierte Schmerztherapie“ bevorzugt. Dies bedeutete die gleichzeitige Gabe mehrerer Schmerzmittel und/oder homöopathischer oder pflanzlicher Präparate in meist jeweils geringerer Dosierung, als wenn sie alleinig verabreicht würden.

→ Dies hat einerseits den Vorteil, dass die einzelnen Nebenwirkungen durch die geringere Dosierung weniger schwer sind und andererseits an verschiedenen Punkten im Körper der Schmerz angegangen und so effektiver beseitigt wird.

Wann, wie lange und welche Schmerzmittelgabe für Deinen Hund die passende ist, solltest Du mit Deinem Tierarzt besprechen. Manchmal müssen auch erst verschiedene Kombinationen ausprobiert werden, denn jeder Hund reagiert individuell.


7. Die Kostenfrage…

Eine genaue Zahl, was eine Operation kostet, kann man auf Grund der individuellen Unterschiede, auch in der Vor,- und Nachsorge, nicht nennen.

Insgesamt muss ein Tierarzt seine Gebühren nach der sogenannten GOT abrechen. Dies ist die Gebührenordnung für Tierärzte, die jedoch einen 1-3 fachen Satz vorsieht, zwischen dem Dein Tierarzt individuell auswählen kann.

Im Vierstelligen Bereich ist man aber nach Summierung der Gesamtkosten normalerweise immer.

Achtung!: Viele Besitzer wählen für kostenaufwändigere Behandlungen den billigsten Tierarzt aus, um den Geldbeutel zu schonen. In manchen Fällen behandelt dieser genauso gut wie die teuren Kollegen, in anderen hingegen ist es günstiger, weil eben an irgendetwas gespart wird (beispielsweise Art der Narkose inkl. Narkoseüberwachung).

→ Wenn Dein Haustierarzt Dir eine bestimmte Klinik oder Praxis empfiehlt, ist es in den allermeisten Fällen auch richtig, darauf zu hören, denn er hat dann gute Erfahrungen mit dieser Klinik und deren Erfolgen gemacht.

Zahlt meine OP-Versicherung?

Dies ist Abhängig vom Versicherungsvertrag der OP-Versicherung.

Manche übernehmen die Kosten ohne Probleme, andere wiederum schließen auf Grund der bekannten erblichen Ursache manche Rassen in der Kostenübernahme aus.

Im Idealfall informierst Du dich je nach Rasse vor Abschluss der Versicherung genau, was übernommen wird und was nicht. Bei weiteren Fragen wendest Du Dich am Besten direkt an die entsprechende Hotline Deiner Versicherung.


8. Weitere Einflussfaktoren auf die Erkrankung sowie Vorbeugung (Prophylaxe)

  • Ernährung: ein Mangel an Nährstoffen oder genereller Futtermangel im ersten Lebensjahr kann zu Wachstumsstörungen führen. Die Rollfurche wird nicht richtig ausgebildet. (selten und schwer nachweisbar)
  • Gewicht: wie bei allen Gelenkserkrankungen wirkt sich Übergewicht deutlich negativ auf die Gelenksfunktion und Gelenksgesundheit aus.
  • Alter: mit zunehmendem Alter und abnehmender Bewegung „verschleißen“ die Gelenke schneller. Eine ausgeglichene, altersangepasste Ernährung sowie ausreichende und abwechselnde Bewegung bis ins hohe Alter ist das Beste für Deinen Vierbeiner.
  • Körperbau: starke Fehlstellungen der Muskeln oder Fehlentwicklungen im Skelettsystem begünstigen eine Deformation des Kniegelenks (häufig der Fall bei kleinen Hunderassen).  Ebenso wird ein schwaches Bindegewebe als Einflussfaktor gesehen.

Fazit hier: Eine gezielte Vorbeugung ist eigentlich nicht möglich.

→ Die genannten Einflussfaktoren sind in der Regel keine alleinigen Auslöser der Erkrankung.

Eine ausgewogene Ernährung, eine schlanke Figur und ein guter Muskelaufbau tragen lediglich dazu bei, das Kniegelenk so stabil wie möglich zu halten (und halten Deinen Doggo natürlich generell fit und gesund).

Die einzige wirkliche Vorbeugung der Erkrankung selbst ist der gezielte Zuchtausschuss betroffener Hunde.

Bist Du überzeugt, Dir einen kleinen Rassehund vom Züchter zu kaufen, so erkundige Dich bei ihm gezielt über „geprüfte“ Elterntiere (und lasse dir Dokumente zeigen!).

Wurde die Erkrankung festgestellt, so kannst Du mit den oben genannten zusätzlichen Maßnahmen (Physiotherapie, Nahrungsergänzung, Diät etc.) eventuell einem schnelleren Fortschreiten der Folgeerscheinungen und dem Knorpelabbau entgegenwirken, weshalb diese als Ergänzung stets in Betracht gezogen werden sollten.


9. Verdacht der Patella-Luxation – Gang zum Tierarzt

Zeigt Dein Hund die oben beschriebenen Symptome oder das typische Gangbild, so solltest Du unbedingt Deinen Tierarzt aufsuchen und ihm Deine Beobachtungen schildern.

Er wird das Knie Deines Doggos genauestens untersuchen und ebenso mit Dir besprechen, ob es sich vielleicht doch um eine andere oder zusätzliche Erkrankung handelt (beispielsweise einen Kreuzbandriss).

Die Symptome einer Lahmheit sollten generell frühzeitig beim Tierarzt vorgestellt werden, um möglichst alle Folgeschäden (Arthrose, Knorpelschäden, Folgeschäden im Bewegungsapparat…) einer orthopädischen Erkrankung zu vermeiden und schwere Erkrankungen wie beispielsweise infektiöse oder autoimmune Gelenkserkrankungen frühzeitig festzustellen!

Ebenso sollte Dein Vierbeiner immer tierärztlich untersucht werden, wenn er Symptome von Schmerz oder Unwohlsein zeigt.

Ich hoffe, ich habe Dir mit diesen Informationen weitergeholfen und wünsche Dir und Deinem Vierbeiner alles Gute für die Zukunft!

Wenn du noch mehr über die Gesundheit der Gelenke und Knochen deines Hundes erfahren möchtest, dann schau dir doch auch unsere anderen Blogs passend zum Thema an! "Arthrose beim Hund", "Die Hüftgelenksdysplasie des Hundes"

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Julia Brüner
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