Zähne & Zahnfleisch 

beim Hund

– Soll dein Hund glücklich sein, putze seine Zähne fein!–

Doch nicht nur für das Glück, sondern besonders für die allgemeine Gesundheit deines Hundes ist seine Zahngesundheit essentiell.

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"Zähne & Zahnfleisch" beim Hund

Statistisch gesehen leiden mehr als 80 % aller Hunde über drei Jahren an Zahnproblemen. Etwa ab der 18 Woche hat ein Hund sein bleibendes Gebiss. Dieses besteht aus 42 Zähnen, welche er zum Greifen, Festhalten sowie zum Reißen und Zerkleinern seines Futters verwendet. Das Gebiss ist für den Hund also ein Allroundwerkzeug, welches dementsprechend gut gepflegt sein sollte.


Die Ernährung unserer Hunde hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Wir verfüttern unseren Hunden, abweichend ihres natürlichen Futterinstinkts, vergleichsweise selten Fell und Knochen. Diese würden jedoch auf natürliche Weise die Zahnhygiene des Hundes unterstützen, da durch das Reißen und Kauen bereits Futterreste sowie Plaque von den Zähnen abgerieben würde.


Ein weiteres Problem ist der in Alleinfuttermittel häufig hohe Anteil an Getreide. Die im Getreide enthaltenen Kohlenhydrate können den pH-Wert verändern und so die Bildung von Zahnstein begünstigen. Auch Futterreste an den Zähnen und sich darin sammelnde Bakterien bilden mit Speichel gemischt Plaque, welcher zu Zahnstein wird. Hat sich dieser erst einmal gebildet, kann die Folge daraus eine Zahnfleischentzündung sein, durch welche sich schädliche Bakterien im Maulraum bilden.


Hunde sind besonders häufig von Parodontitis und Zahnstein sowie daraus folgenden Zahnfleischentzündungen betroffen. Regelmäßige Zahnkontrolle beim Tierarzt und eine gute Zahnhygiene beugen diesen vor und helfen, die Zähne deines Hundes gesund zu halten. Auch artgerechte Ernährung kann zu einem gesunden Hundegebiss beitragen. Durch eine Kombination aus gesunder Ernährung und guter Zahnhygiene kann das Risiko von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen stark minimiert werden. Doch auch viel Bewegung kann deinen Hund zu gesunden Zähnen verhelfen. Bewegung fördert den Speichelfluss, welcher wiederum eine reinigende Wirkung hat. Sehr aktive Hunde sind daher nachweislich seltener von Parodontitis betroffen.


Hat sich bereits Zahnstein gebildet, haftet dieser an der Oberfläche der Zähne und ist als bräunliche Verfärbung gut sichtbar. Mit der Zeit wird er immer rauer und fester und bildet einen hervorragenden Nährboden für schädliche Bakterien. Wird Zahnstein nicht entfernt, kann sich das Zahnfleisch entzünden. Es bilden sich Zahntaschen, wodurch die empfindlichen Zahnhälse des Hundes frei liegen. Dies nennt man Parodontose. Die Entzündung kann bereits bis in den Kieferknochen fortgeschritten sein. Die Folge daraus sind nicht nur schmerzhafte Entzündungen. Vielmehr kann eine Parodontitis bis hin zum Zahnverlust und zum Rückgang des Kieferknochens führen. Doch das ist leider noch nicht alles.


Die Zähne des Hundes sind über seinen Kiefer mit dem Körper verbunden. So können die Bakterien in die Blutbahn des Hundes gelangen und sich im schlimmsten Falle in seinem gesamten Organismus ausbreiten. Dies kann bis hin zu Leber-, Nieren und Herzerkrankungen führen. Eine gesunde Zahnhygiene ist daher auch bei deinem Hund zwingend nötig.

Neben der richtigen Ernährung und einer gesunden Zahnhygiene kannst du deinen Hund auch mit Kausnacks bei seiner Zahngesundheit unterstützen. Dazu empfehlen wir dir die regelmäßige Anwendung von Fresh Smile, wodurch bereits entstandener Zahnbelag abgetragen werden kann und Easy Fresh, welches dem Wachstum neuen Zahnbelags vorbeugen kann. Enthaltene Pfefferminze sorgt zudem für eine frische Hundeschnauze.


Wie du deinem Hund richtig die Zähne putzt und viele weitere spannende Themen rund um die Zahn- und Maulhygiene deiner Fellnase findest du in unseren Blogs rund um das Thema.