10 kleine Hunderassen, die nicht haaren

10 kleine Hunderassen, die nicht haaren

Groß und wuschelig oder doch lieber klein und nicht haarend: Überlegst du noch, welcher Hund am besten zu dir passt? Dann machst du dir sicherlich auch vorher Gedanken über den Fellverlust. Kleine Hunde, die nicht haaren, stehen bei vielen besonders hoch im Kurs. Verständlich, denn auch wenn wir all unsere Doggos lieben: Wer mag es schon, tagtäglich mit Fusselbürste und Staubsauger bewaffnet die Wohnung frei von Hundefell zu halten? 

Wir stellen dir 10 Doggos vor, bei denen dein Zuhause fast “fellfrei” bleibt. Mit dabei sind zierliche, aktive Vierbeiner sowie kleine, ruhige Hunderassen, die nicht haaren. 

Inhalt:

  1. Kleine, nicht haarende Hunde: Das Wichtigste im Überblick
  2. Bichon Frisé
  3. Bolonka Zwetna
  4. Havaneser
  5. Kontinentaler Zwergspaniel
  6. Malteser
  7. Miniature Labradoodle
  8. Shih Tzu
  9. Yorkshire Terrier
  10. Zwergpudel
  11. Zwergschnauzer
  12. Geeignet für Allergiker? Kleine Hunderassen, die nicht haaren

Kleine Hunde, die nicht haaren: Das Wichtigste im Überblick

  • Pflege: Mit einem nicht haarenden kleinen Hund ersparst du dir zwar das Entfernen des Fells in deinem Zuhause. Dafür steht bei vielen aber eine gründliche Fellpflege an, denn die Mähne von Havaneser, Yorkshire und Co. solltest du regelmäßig bürsten und kämmen. Unser Funktionssnack Shiny Hair kann die Gesundheit des Fells unterstützen.
  • Hundesalon: Einige kleine und nicht haarende Hunderassen wie Zwergpudel müssen mehrmals im Jahr geschoren werden. Ihr Fell wächst ansonsten unendlich weiter und verfilzt.
  • Anhänglich: Viele kleine Hunderassen sind Gesellschafts- und Begleithunde und bekannt für ihre menschenbezogenen und geselligen Eigenschaften. Mit dem Alleinbleiben kommen die meisten nicht gut zurecht. 
  • Reisetauglich: Die Fahrt zum Urlaubsziel ist mit einem kleinen Hund einfacher und manchmal darf er sogar gratis mit an Bord. Einige Hotels und Pensionen erlauben zudem nur kleine Hunderassen – und über weniger Hundehaare freuen sich die Betreiber*innen sicherlich auch.

Bichon Frisé 

Einfach süß: Kleine Hunderassen, die nicht haaren, können wahre Herzensbrecher sein. Das beweist der weiße Bichon Frisé, der mit seiner anhänglichen und fröhlichen Art jeden um den Finger wickelt.

Obwohl der Bichon Frisé ein kleiner Vierbeiner ist und gerne als “für Hundeanfänger geeignet” beschrieben wird, sollte er aber wie ein Großer behandelt werden. Das bedeutet, er braucht lange, abwechslungsreiche Spaziergänge und klare Regeln. Seine weiße Lockenpracht erfordert zudem regelmäßiges Bürsten und eine Schur.

Bolonka Zwetna

Bei dem Bolonka Zwetna handelt es sich um einen ausgesprochen fröhlichen, cleveren und aktiven Begleithund. Er liebt es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen und ist für Trickarbeit und lange Ausflüge in der Natur zu begeistern.


Bolonka Zwetnas besitzen eine dichte und lockige Haarpracht mit Unterwolle und dennoch verlieren sie kaum Fell. Bei dem Begleithund aus Russland sind alle Fellfarben außer Weiß erlaubt. Das erklärt auch seinen Namen, der übersetzt “buntes Schoßhündchen” bedeutet. 

Havaneser

Havaneser zählen zu kleinen Hunderassen, die nicht haaren und hierzulande sehr bekannt sind. Seit Jahren sichert sich der “Havi” neben Labrador, Schäferhund und Co. seinen Platz in den Top-Ten der beliebtesten Vierbeiner Deutschlands. Er stammt ursprünglich aus Kuba. Eine dicke Unterwolle braucht er in seiner Heimat nicht, sie würde sich bei den tropischen Temperaturen als Nachteil erweisen. 


Seine Mähne ist wuschelig und bedarf besonders während des Welpen Fellwechsels intensiver Pflege. Nachdem der Havaneser sein Erwachsenenfell entwickelt hat, haart er kaum und die Pflege wird etwas einfacher. 

Kontinentaler Zwergspaniel

Nicht haarende Hunde in klein gibt es eine Menge – auch Papillon und Phalène reihen sich in die Liste. Dabei handelt es sich um die zwei Varietäten des Kontinentalen Zwergspaniels. Der Papillon (auf Deutsch: Schmetterling) hat auffällig große und aufrecht stehende Ohren – der Phalène (auf Deutsch: Nachtfalter) hingegen Schlappohren. 


Da der Kontinentale Zwergspaniel keine Unterwolle besitzt und dazu noch klein ist, friert er im Winter schnell. Ein wärmender Hundemantel ist daher bei dem Spaniel mehr als sinnvoll.

Malteser

Der Malteser gehört zu den besonders kleinen Hunderassen, wenn nicht sogar zu den “Mini-Hunden”. Seine Widerristhöhe liegt zwischen 20 bis 25 cm und er wird nicht schwerer als 4 kg. Sein Fell braucht viel Pflege, aber da er keine Unterwolle besitzt, bleiben der saisonale Fellwechsel und das Haaren aus. 


Bereits 1.500 v. Chr. gab es auf der Insel Malta Hunde, die dem heutigen kleinen, weißen Hund sehr ähnlich waren. Da er zu den nicht haarenden, kleinen Hunden zählt und viele tolle Wesenszüge besitzt, ist er hierzulande oft anzutreffen. Ein Malteser geht zu seiner Bezugsperson eine enge Bindung ein – mit ihm bekommst du also einen echten Freund fürs Leben!


Miniature Labradoodle

Gehören Labradoodles zu den kleinen Hunderassen, die nicht haaren? Die Standard und die Medium Variante sicherlich nicht, aber es gibt ja noch den Miniature Labradoodle! Im Gegensatz zu seinen größeren Cousins wurden bei ihm neben Labrador Retrievern keine Königspudel eingekreuzt, sondern stufenweise die zierlichen Zwergpudel. 


Der Miniature Labradoodle ist noch keine eigenständige Hunderasse, sondern ein Hybridhund. Sein Standard sieht zwar keinen Fellwechsel vor, aber bei einer jungen, nicht anerkannten Hunderasse kann es immer zu Abweichungen kommen. 

Shih Tzu

Royaler Doggo: Der Shih Tzu entstand in Tibet, lebte dort in Klöstern und wurde später im 17. Jahrhundert im Kaiserreich China vom Adel gehalten. Heute ist der kleine “Löwenhund” auch in Europa und den USA ein beliebter Begleithund.


Die meisten Shih Tzus verlieren kaum Haare. Es gibt aber auch Hundebesitzer*innen, die von ihrem haarenden Shih Tzu berichten. Das hängt von der jeweiligen Fellbeschaffenheit des kleinen Begleithundes ab. Wichtig: Neben dem Bürsten solltest du darauf achten, dass die Haare im Gesicht nicht auf die Augen fallen und Reizungen auslösen. 

Yorkshire Terrier

Der Yorkie ist eine kleine Hunderasse aus Nordengland. Als ehemaliger Ratten- und Mäusejäger hat er sich bis heute sein feuriges und lebhaftes Temperament beibehalten. Zudem gilt der Terrier als besonders mutig: Er schreckt nicht davor zurück, mit seinem 3 kg Körpergewicht Einbrecher in die Flucht zu jagen. Diese Unerschrockenheit gehört wahrscheinlich zu den Besonderheiten von kleinen Hunden.


Bist du von dem Yorkshire Terrier genauso beeindruckt wie wir? Dann möchten wir dir noch einen Tipp mit auf den Weg geben. Sein seidig glänzendes und glattes Fell hat zwar keine Unterwolle, aber dafür eine ganz besonders feine Struktur. Bürsten steht daher auf der Tagesordnung.


Zwergpudel

Der Zwergpudel wird oft unterschätzt. Dabei ist er ist ein aktiver, gelehriger Hund, der mit einer überdurchschnittlich hohen Intelligenz ausgestattet ist. Er passt bestens zu Menschen, die ihn mit Denkaufgaben und Spielen beschäftigen. Natürlich darf auch die körperliche Bewegung bei dem ehemaligen Arbeitshund nicht zu kurz kommen.


Der Zwergpudel hat keinen Fellwechsel und haart sehr wenig. Sein lockiges Fell wächst sein Leben lang und daher stehen regelmäßige Besuche im Hundesalon an. Ob du dich dabei für die rassetypische Schur entscheidest oder das Fell nur zweckmäßig kürzt, bleibt ganz dir überlassen.

Zwergschnauzer

Wie bei dem Pudel gibt es den Schnauzer in verschiedenen Größen. Auch für Fans von kleinen Hunden, die nicht haaren, ist die passende Varietät dabei. Der Zwergschnauzer wird zwischen 30 und 38 cm groß und strahlt mindestens genauso viel Eleganz wie seine größeren Brüder aus.


Das Fell eines Zwergschnauzers fühlt sich hart und drahtig an und muss mehrmals im Jahr getrimmt werden. Falls du es dir zutraust und die Techniken erlernst, kannst du das Trimmen zu Hause durchführen. Bist du dir unsicher und dein Liebling verhält sich unruhig, ist ein Groomer die richtige Adresse.


Geeignet für Allergiker? Kleine Hunderassen, die nicht haaren


Hunde, die klein bleiben und nicht haaren erhalten oft die Bezeichnung “hypoallergen”. Was gibt es dazu zu wissen?

  • Hundeallergiker*innen reagieren überempfindlich auf harmlose Eiweiße (Allergene), die vom Hund freigesetzt werden. Diese Eiweiße kommen im Speichel, Urin und in den Talgdrüsen des Hundes und somit im Fell vor. 
  • Allergiefreie Hunde gibt es nicht. Es besteht aber die Chance, dass ein betroffener Mensch bestimmte Hunderassen besser verträgt als andere.
  • Kleine Hunderassen, die nicht haaren, produzieren weniger Fett in ihren Talgdrüsen und verlieren weniger Hautschuppen, daher kann das Allergiepotenzial bei bestimmten Hunden geringer sein.
  • Kleine Hunde mit kurzen Haaren erwecken den Eindruck, allergikerfreundlich zu sein. Dabei verlieren Jack Russell Terrier, Mops und Co. viel Fell und sind somit für Hundeallergiker*innen ungeeignet.
  • Selbst bei Nackthunden können betroffene Menschen nach dem Kontakt allergische Reaktionen zeigen. 
  • Besteht eine starke Hundeallergie ist es leider das Beste für die eigene Gesundheit, sich von dem liebgewonnenen Familienmitglied zu trennen. 

  • Bei Verdacht auf eine Hundeallergie ist ein Test bei einer Ärztin oder einem Arzt für Allergologie vor dem Kauf eines Hundes zu empfehlen.
    Team mammaly
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