Herbst mit Hund

Vorbei mit der sengenden Hitze – der Herbst ist da! Jetzt ist die Zeit für kuschelige Sofatage, aber auch für Tagesausflüge gekommen. Überlegst du noch, wie du das Beste aus dem Herbst mit Hund herausholst? Dann bist du hier genau richtig! Dieser Artikel verschafft dir einen Überblick über die Themen:

  1. Beschäftigung mit Hund
  2. Gefahren im Herbst
  3. Fellpflege

Herbst mit Hund - die Goldene Jahreszeit

1. 3 tolle Beschäftigungsideen

Möchtest du deinen Hund natürlich auslasten oder mit ihm neue Aktivitäten ausprobieren? Dann nutze den Herbst dafür – dein Doggo wird es dir danken!

Neue Wanderrouten entdecken

Herbst mit Hund - Neue Wanderrouten entdecken

Doggos reagieren empfindlich auf Hitze. Daher suchen sie sich an Sommertagen gerne schattige Plätze und reduzieren ihre Aktivitäten. Ein milder Herbsttag mit Temperaturen unter 20 °C Grad eignet sich daher wunderbar, um auch tagsüber aktiv zu sein und neue Wanderrouten zu entdecken. Eine Tour über urige Pfade sorgt für Abwechslung von den üblichen Gassi Wegen und gleichzeitig für Entspannung. 

Schnüffelspiele zu Hause

Herbst mit Hund - Schnüffelspiele

Bei regnerischen Tagen möchte so manch ein Hund nicht allzu lange draußen sein. Dennoch ist es wichtig, dass keine Langeweile aufkommt. Schnüffelspiele sind natürliche Beschäftigungen für Welpen, erwachsene Hunde und Senioren. Neben Hundespielzeug eignen sich Leckerlis ideal für die Nasenarbeit. Und so geht´s: Nimm einen leeren Karton, der nach oben offen ist und fülle ihn mit alten Stofffetzen. Jetzt verstecke einfach einige Hundeleckerlis in den Karton und lasse deinen Liebling nach ihnen suchen. Alternativ kannst du auch Klopapierrollen verwenden – achte nur darauf, dass sich keine zu kleinen, bzw. leicht verschluckbaren Teile im Karton befinden. Ist dein Liebling erfolgreich? Dann lob ihn und feier seine Schnüffelerfolge!

Zur Nebensaison an den Strand

Herbst mit Hund - Strand

Sandige Pfoten, eine erfrischende Meeresbrise und dazu noch tiefenentspannte Hoomans – Strände zählen für viele Doggos zu ihren Lieblingsorten. Das gilt aber nicht nur für den Sommer! Denn, während der Hauptsaison finden Hunde zwar eine Erfrischung im Meer, doch leider ist ihr Besuch nur in bestimmten Strandabschnitten erlaubt. Von Herbst bis Frühling sind hingegen an vielen Stränden die Regeln gelockert. Zur Nebensaison – die je nach Badeort im September oder Oktober beginnt – können Hundehalter an vielen, sonst für Hunde verbotenen Strandabschnitten mit ihrem Liebling spazieren gehen. Damit alles genau nach Plan läuft: Informiere dich vorher, ab wann die jeweilige Nebensaison deines Zielortes beginnt und ob eine Leinenpflicht herrscht. Dann heißt es nur noch Strandtasche packen, Hund mitnehmen und Herbstspaziergänge in außergewöhnlicher Kulisse genießen!

2. Welche Gefahren gibt es im Herbst & wie kannst du vorbeugen?

Der Herbst ist für viele Hundehalter:innen eine schöne Zeit, die zu mehr Entschleunigung einlädt. Doch ab September gibt es einige Besonderheiten, die Hoomans und Doggos betreffen. Damit du die goldene Jahreszeit unbeschwerter genießen kannst, findest du hier wichtige Infos und Tipps.

Herbst mit Hund - Gefahren

Erkältung beim Hund

Erkältungen beim Hund können natürlich über ganze Jahr über vorkommen. Symptome sind zum Beispiel:

 Erkältung beim Hund erkennen - Symptome

 

Allerdings weist der Herbst einige Faktoren auf, die das Risiko für eine Erkältung erhöhen können. Darunter zählen schwankende Temperaturen. Draußen herrscht nun nasskaltes Wetter und zu Hause ist die Luft trocken und die Heizung aufgedreht. Dieser Wechsel kann das Immunsystem schwächen. Daher brauchen unsere Hunde wie wir Menschen nun eine starke Abwehr, um bestmöglich vor einer Erkältung gewappnet zu sein. Dabei hilft:

  • gesundes, vollwertiges Futter
  • ausreichend Bewegung an der frischen Luft
  • die Gabe von Pro- und Präbiotika.

Active Balance ist ein Hundesnack mit einer Kombination aus Pro- und Präbiotika und vielen gesunden Zutaten wie Gemüse und Kräuter. Der Belohnungssnack eignet sich perfekt, um deinem Doggo etwas Gutes im Herbst zu tun.

Parasiten – auch im Herbst ein Risiko

Herbst mit Hund - Parasiten

Im Herbst ist leider die Saison vieler Parasiten noch nicht vorüber. Einige Zeckenarten und Hirschlausfliegen fühlen sich bei milderen Temperaturen immer noch wohl und sind weiterhin aktiv. Flöhe sind über das ganze Jahr ein Thema, da sie sich ab Herbst in beheizten Innenräumen aufhalten. Darüber hinaus gibt es eine Milbenart, die von Juli bis Oktober sogar Hochsaison hat: Die Herbstgrasmilbe. Die winzigen Larven der Milbenart lauern bis Ende Oktober in hohen Grashalmen auf ihre Wirte.

Einige Parasiten wie die Herbstgrasmilbe sind zwar grundsätzlich harmlos, dennoch verursachen sie unangenehmen Juckreiz bei Hunden. Andere Plagegeister hingegen können lebensgefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose übertragen. Es ist wichtig, auch im Herbst das Thema Parasiten beim Hund nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und die Tierchen soweit es geht fernzuhalten. Das zu 100 % natürliche Spray Easy Protect in Kombination mit gründlichen „Fellkontrollen“ nach Spaziergängen sorgt dafür, dass du den Herbst unbeschwerter genießen kannst. Beachte auch: Eine regelmäßige Reinigung in der Waschmaschine von Hundebetten, Decken und Co. sorgt für mehr Hygiene zu Hause und kann somit auch bei der Bekämpfung einiger Parasiten helfen.

Gassi gehen bei Dunkelheit

Herbst mit Hund - Gassi im Dunkeln

Die Tage werden kürzer und du bist jetzt öfters im Dunkeln mit deinem Doggo on the road. Hast du dir dabei schon Gedanken über eine erhöhte Sichtbarkeit für deinen Hund gemacht? Denn besonders in der Dämmerung oder bei nahezu vollständiger Dunkelheit steigt die Gefahr, dass andere Passanten deinen Hund nicht sehen. So häufen sich leider zu dieser Zeit Zusammenpralle mit Radfahrern, Joggern und Co. Auch das Verheddern von Passanten mit langen, nicht gut sichtbaren Leinen passiert nun öfters. Um alle Beteiligten besser zu schützen, eignet sich Funktionszubehör, bzw. -kleidung für deinen Hund. Eine Leine und ein Geschirr oder Halsband mit reflektierenden Eigenschaften erhöht die Sichtbarkeit. Für kälteempfindliche Doggos sind auch Hundemäntel oder Sicherheitswesten mit Reflektoren eine gute Lösung. Übrigens: Auch für dich empfiehlt es sich, jetzt auf Kleidung mit reflektierenden Einsätzen umzusteigen.

3. Was ist jetzt bei der Fellpflege wichtig?

Herbst mit Hund Fellpflege

Plötzlich findest du in der Wohnung überall Fellballen? Dann ist die Zeit gekommen, in der dein Liebling seine Sommermähne verliert. Zwar ist der Fellwechsel im Herbst nicht allzu stark ausgeprägt wie im Frühling. Denn zu dieser Zeit wird nicht das mächtige Winterfell abgeworfen, sondern „nur“ das dünne Deckhaar, das sich im Sommer als praktisch und angenehm erwies. Dennoch sind Hunde auch im Herbst auf Unterstützung von ihren Hoomans angewiesen.

Hund von seinem Sommerkleid befreien

Hilf deinem Hund in dieser Zeit mit einem täglichen Ritual: Kämme oder Bürste das lose Deckhaar aus. Die gemeinsame Zeit sorgt nicht nur für zufriedene Doggos und weniger Hundehaare in der Wohnung. Das Auskämmen kann auch für beide Seiten als entspannend wahrgenommen werden und regt dazu noch die Durchblutung des Hundes an.

Erhöhter Nährstoffbedarf

Da der Fellwechsel auch mit einem erhöhten Bedarf an Eiweißen, Vitaminen und Mineralien einhergeht, ist auf eine richtige Ernährung und passende Nahrungsergänzungsmittel zu achten. Unterstützung in dieser Zeit liefert Shiny Hair – ein leckerer Belohnungssnack, der deinen Hund mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgt.

Schönes Fell für alle!

Herbst mit Hund - gemeinsam genießen

Nicht alle Hunderassen durchleben einen saisonalen Fellwechsel. Darunter fallen zum Beispiel Pudel, Yorkshire Terrier und Portugiesische Wasserhunde. Dennoch braucht ihr Fell im Herbst genauso eine sorgfältige Pflege, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Wetterempfindliche Hunde benötigen zudem Schutz vor Kälte und Nässe - zum Beispiel mit einem wasserundurchlässigen Hundemantel. 

Auch ein Blick auf die Haut deines Doggos ist zu werfen. Sie sollte sich weich anfühlen – fettige oder trockene, schuppige Hundehaut hingegen kann auf ein Nährstoffmangel oder eine Erkrankung hindeuten. Möchtest du mehr Tipps zum Thema Fellpflege erfahren? Dann schaue dir unseren Blogpost „Top 5 Tipps – für gesundes Fell beim Hund“ an!

 

Team mammaly
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