Inhaltsübersicht
Schütteln ist eine natürliche Angewohnheit Bei Nässe: Wie eine Salatschleuder Morgendliches Ritual Wenn das Fell juckt Übersprungshandlung: Wenn der Hund etwas unsicher ist Emotionen bewältigen: Shake (it) off Schmerzen & Erkrankung: Der Finger am heißen Blech Wichtig: Der Weg zum Tierarzt Fazit
Hund wird gekrault und schüttelt sich

Dein Hund schüttelt sich – das können die Gründe sein

Du beobachtest, dass dein Hund sich schüttelt? Egal ob ständig oder nur gelegentlich – bei uns bist du genau richtig!

Die Gründe, warum dein Hund sich schüttelt, können sehr vielfältig sein, auf jeden Fall möchte er immer etwas “abschütteln”. Was er abschütteln möchte, kann ganz harmlos wie beispielsweise Wasser oder aber etwas Unangenehmes wie Schmerzen sein.

In diesem Ratgeber erfährst du, warum genau er es tut und wann du aufmerksam werden oder gar einen Tierarzt aufsuchen solltest.

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Schütteln ist eine natürliche Angewohnheit Bei Nässe: Wie eine Salatschleuder Morgendliches Ritual Wenn das Fell juckt Übersprungshandlung: Wenn der Hund etwas unsicher ist Emotionen bewältigen: Shake (it) off Schmerzen & Erkrankung: Der Finger am heißen Blech Wichtig: Der Weg zum Tierarzt Fazit

Schütteln ist eine natürliche Angewohnheit

Du hast es mit Sicherheit schon so oft gesehen, wie sich dein Hund schüttelt. Aber warum schütteln sich Hunde eigentlich? Ganz einfach! Weil die Natur es so vorgesehen hat.

Das sind die häufigsten Gründe, warum sich ein Hund schüttelt:

  • Wasser
  • Nach dem Schlaf (zum Wachwerden)
  • Stress (positiv wie negativ)
  • Übersprungshandlung
  •  „Eindringlinge“ wie Parasiten oder Fremdkörper im Ohr oder am Körper (Juckreiz)
  • Schmerzen


Dein Hund schüttelt sich im Normalfall von der Schnauze bis zur Rutenspitze. Dabei dreht sich die Haut mit dem Fell ganz schnell hin und her. Unterbricht das Schütteln an einer Stelle, beispielsweise der Hund schüttelt ständig den Kopf, und zwar nur diesen, oder er schüttelt sich nur bis zur Mitte des Rückens, dann solltest du aufmerksam werden und weiter beobachten. Manchmal ist auch ein zügiger Besuch beim Tierarzt ratsam.

Im Folgenden haben wir dir alle Gründe mal näher erläutert. Dann wirst du auch genau wissen, wann du etwas unternehmen musst.

Bei Nässe: Wie eine Salatschleuder

Liebt dein Hund das Wasser? Dann siehst du das Schütteln sehr oft. Und das ist auch gut so! Nach dem Bad ist das Fell voller Wasser und sehr schwer, besonders bei den Hunden mit langem Fell. Durch das Schütteln wird dein Hund etwa 70 Prozent des Wassers los.

Das Verhalten ist also rein instinktiv, damit er beweglich bleibt und vor allem durch das Wasser nicht auskühlt.

Zudem fühlt dein Hund sich genau wie du trocken wohler, auch wenn er ein echter „Seehund“ ist.

Morgendliches Ritual

Während du eine Tasse Kaffee zum Wachwerden genießt, schüttelt sich dein Hund ausgiebig. Damit bringt er seinen Kreislauf, Muskeln und Gelenke in Schwung.

Wenn das Fell juckt

Endlich Frühling und der dicke Pelzmantel deines Lieblings wird dünner. Das lose Fell kann beim Hund Juckreiz auslösen und er möchte es loswerden. Deswegen schüttelt er sich. Manchmal siehst du dann eine Fell-Wolke aus ihm raus wirbeln.

Auch Dreck schüttelt sich dein Hund ganz einfach vom Körper.

Hilf deinem Hund und bürste ihn gerade während des Fellwechsels regelmäßig.

Der Hund schüttelt sich oft und Fellwechsel ist gerade nicht aktuell und er ist sauber? Dann schaue mal genauer hin. Es könnte sein, dass dein Liebling ungewollte Mitbewohner wie Flöhe oder andere Parasiten hat. Zu erkennen an kleinen Rötungen oder kleinen schwarzen Krümeln (Kot). Dann solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt und ihn behandeln lassen.

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Übersprungshandlung: Wenn der Hund etwas unsicher ist

Wenn du unsicher bist, kratzst du dich am Kopf oder hast deine eigene Art der Übersprungshandlung. Dein Hund schüttelt sich, wenn er grad nicht weiter weiß, bzw. unsicher ist. Versteht er ein Kommando nicht oder möchte dem nicht folgen, schüttelt er sich, um der Situation auszuweichen.

Emotionen bewältigen: Shake (it) off

Dein Hund kennt wie du Gefühle von Aufregung (positiv wie negativ) und Angst. Bei positiver Aufregung, du kommst nach Hause oder dein Hund sieht seinen Lieblingskumpel, staut sich ganz viel Energie auf. Der gut erzogene Hund weiß, dass er nicht einfach losstürmen und toben darf, baut diese Energie durch Schütteln ab.

Hat er negativen Stress oder gar Angst, kommen zum Schütteln beispielsweise Schnauze lecken oder Gähnen hinzu. Hilf deinem Hund diese Situationen gut zu meistern oder entferne den Stressauslöser. Erst dann entspannt sich dein Hund wieder.

In Fachkreisen wird dieses Schütteln als "Shake-Off" bezeichnet. Es hilft dem Hund beim Durchatmen und ist Ausdruck der Körpersprache des Hundes.

Schmerzen & Erkrankung: Der Finger am heißen Blech

Das heiße Backblech, das aussieht wie ein kaltes. Zack, war dein Finger dran. Vor Schmerz ziehst du den Finger zurück und schüttelst ihn. Dein Hund macht das ganz ähnlich. Steckt beispielsweise etwas in seiner Pfote, schüttelt er die Pfote, um es loszuwerden.

Ebenfalls ist das der Fall, wenn er etwas im Ohr hat. Das ist ein anderes Schütteln als aus anderen genannten Gründen. Der Hund schüttelt ständig den Kopf. Manchmal schüttelt der Hund auch nur die Ohren. Hier solltest du einen Blick in die Ohren werfen.

Es könnten Fremdkörper wie Granen drin sein, es könnte sich um eine Ohrenentzündung handeln oder aber Ohrmilben haben sich in den Ohren breit gemacht. Eine Granne kannst du vorsichtig selbst entfernen. Gelingt dies nicht, ab zum Tierarzt. Genauso wie mit der Ohrmilben und der Entzündung. Hier kann er deinem Hund am besten helfen.

Eine weitere Art des Schüttelns, das nicht normal ist, ist, wenn das Schütteln nicht durch den ganzen Körper geht, sondern im Rücken irgendwo aufhört. Das kann ein Hinweis auf Rückenschmerzen sein.

Wichtig: Der Weg zum Tierarzt

Du kennst deinen Hund am besten. In dem Moment, wenn du das Gefühl hast, dass das Schütteln deines Hundes nicht mehr im normalen Rahmen ist, solltest du den Weg zum Tierarzt nicht scheuen!

Ständiges Kopfschütteln, seltsam aussehendes Schütteln, Schütteln einzelner Körperteile können auf Schmerzen, Entzündungen oder Parasiten hinweisen. Hier muss Ursachenforschung und Therapie folgen, damit dein Hund nichts mehr abschütteln muss.

Übrigens: Schüttelt sich dein Hund gar nicht, kann das auch eine schmerzhafte Ursache haben. Denn Schütteln ist normal!

Fazit

Dein Hund schüttelt sich? Das ist für ihn das Normalste auf der Welt. Er nutzt es, um Situationen aus dem Weg zu gehen und um Stress abzubauen. Zudem kann dein Hund sich so ganz prima selbst abtrocknen und morgens seinen Kreislauf ankurbeln.

Wenn du feststellst, dass dein Hund gar nicht aufhören kann, sich zu schütteln, er vielleicht nur den Kopf die ganze Zeit schüttelt, dann lass den Tierarzt mal checken, ob eine Erkrankung oder Parasiten dahinterstecken.

Das Verhalten seines Hundes zu beobachten, ist also immer sinnvoll und hilfreich!

FAQ – Häufige Fragen zum Thema Schütteln

Warum schütteln sich Hunde?

Hunde schütteln sich aus Stress, als Übersprung, vor Schmerz, wegen Parasiten oder aber weil sie sich abtrocknen wollen.

Muss ich mir Sorgen machen, wenn mein Hund sich schüttelt?

In erster Linie ist das Schütteln eine normale Verhaltensweise. Macht dein Hund es sehr häufig oder schüttelt er nur einzelne Körperteile, solltest du herausfinden, warum er das macht.

Warum schüttelt mein Hund mit dem Kopf?

Die Gründe könnten ein Fremdkörper, Schmutz, Ohrmilben oder eine Entzündung sein. Manchmal kitzeln ihn seine eigenen Haare. Diese kannst du vorsichtig entfernen.

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