Warum sind Prä- und Probiotika wichtig für deinen Hund?

Warum wir Prä- und Probiotika lieben und warum wir sie in unseren Produkten verwenden, wollen wir euch heute in diesem Artikel näher beschreiben.

Der Darm ist ein vielseitiges Organ, das neben der Verdauung auch eine große Rolle im Immunsystem des Hundes spielt. Umso wichtiger ist es, für die Gesundheit des Magen-Darm-Traktes zu sorgen.

 1. Wie ist der Darm des Hundes aufgebaut?

Maul und Speiseröhre

Zuerst gelangt das Futter in das Maul deines Hundes, mit Hilfe der Zunge und Zähne. Hunde besitzen 42 Zähne, jedoch benutzen sie diese eigentlich nur zum Halten. Denn sie kauen ihr Futter kaum, sondern schlingen es vielmehr herunter. Über den Rachen wird die Nahrung weiter in die Speiseröhre und schließlich zum Mageneingang transportiert.

Magen

Der Magen besteht aus verschiedenen Muskeln und Drüsen. Hier wird das aufgenommene Futter mit dem Magensaft vermischt. Sobald der Mageninhalt eine bestimmte Menge und pH-Wert erreicht hat, öffnet sich der Magenausgang, der sogenannte Pylorus.

 Dünndarm

Der Dünndarm besteht aus drei Teilen und ist beim Hund ungefähr zehn Meter lang! Der Nahrungsbrei aus dem Magen gelangt nach und nach in den ersten Abschnitt. Das Futter wird nun langsam weitertransportiert, unter Zugabe von Enzymen aus der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse. Diese werden für den Abbau von Fetten, Eiweißen und Kohlehydraten benötigt.

 Leber

Auch die Leber spielt eine wichtige Rolle in der Verdauung des Hundes. Sie ist für den Abbau von Zucker, Fett und Eiweißen relevant. Außerdem wird der Körper durch sie entgiftet und sie trägt zur Blutbildung bei. Die Leber ist auch für die Speicherung und Produktion einiger Vitamine verantwortlich.

 Dickdarm und After

Im Dickdarm werden nun weiter Vitamine und Mineralstoffe in den Kreislauf aufgenommen. Vor allem aber wird dem Nahrungsbrei das restliche Wasser entzogen und so der eigentliche Kot geformt. Durch die Füllung des Enddarmes kommt es schließlich zum Kotabsatz durch den After.

 Das Mikrobiom

Dieser Fachbegriff beschreibt eine Gruppe aus Mikroorganismen, in diesem Fall im Verdauungstrakt. In diesem Artikel wird diese Gruppe als Darmflora bezeichnet.

 2. Was sind Prä- und Probiotika überhaupt?

Prä- und Probiotika sind eine natürliche Option, um die Darmflora des Hundes zu unterstützen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Präbiotika sind Nahrungsbestandteile für nützliche Darmbakterien. Dazu gehören unter anderem Pektine, Inulin, Mannan,- und Fructooligosaccharide (MOS und FOS). Diese fördern die Stoffwechselaktivität guter Bakterien und dienen ihnen also als Lebens,- und Vermehrungsgrundlage. Als Hausmittel helfen dabei beispielsweise auch geriebener Apfel, Flohsamenschalen und zerkochte Möhren (Stichwort Moro ́sche Möhrensuppe). Sie helfen bei der Regulierung des pH-Werts im Darm und schützen dessen Schleimhaut.

Probiotika sind nützliche Darmbakterien (lebende Mikroorgansimen) selbst. Auch diese können zugefüttert werden, beim Hund sind aktuell zwei dafür zugelassen: Der bekannteste und am meisten verwendete Keim ist Enterococcus faecium. Seit kurzem ist auch Bacillus subtilis zugelassen. Sie können bei der Vermeidung von Durchfall helfen, die Darmbakterie schützen und Entzündungen vorbeugen.

In einer Studie wurde bei 84 Hunden mit akutem blutigen Durchfall durch Probiotikagabe über mehrere Wochen eine deutliche Besserung beobachtet.

3. Was ist der Nutzen von Prä- und Probiotika?

Sie werden eingesetzt, um eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Eine sogenannte Darmsanierung ist zum Beispiel nach Antibiotikagabe, Magen-Darm-Erkrankungen (besonders bakteriell und viral), Parasitenbefall, Immunschwäche, Operationen des Darmes, chronischem Durchfall und hohem Stress (Umzug, Reise) angezeigt.

Doch was bedeutet der Begriff Darmflora? Man versteht darunter die Gesamtheit der Bakterien im Darm, also der krankmachenden und fördernden. Dabei handelt es sich übrigens um über 90% der auf oder im Körper lebenden Bakterien. Die gesundheitsstärkenden Keime, wie Lactobazillen, haben sehr wichtige Aufgaben: sie bekämpfen Pathogene, verstärken die Darmschleimhaut und verhindern somit das Eindringen von Keimen, helfen bei der Verwertung von Nahrung und helfen bei der Aufrechterhaltung der Darmmotorik. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine gestörte Darmflora mit chronischen Darmkrankheiten zusammenhängt.

Neusten Erkenntnissen zufolge beeinflusst die Darmflora sogar das Gemüt von Säugetieren, also auch von Hunden. In der humanmedizinischen Forschung spricht man schon länger vom „Darm-Hirn“, zu dem auch die Darmflora gehört. Auch bei anderen Erkrankungen (des Menschen), wie Alzheimer oder Heuschnupfen, scheint sie eine Rolle zu spielen. Da man auch herausgefunden hat, dass sich die Bakterienzusammensetzung von Menschen und Hunden ähnelt, könnte dies auch auf Hunde zutreffen.

4. Warum solltest du die Verdauung deines Hundes stärken?

Natürlich ist die Verdauung wichtig für die Verwertung von Nahrung, doch der Darm repräsentiert auch einen erheblichen Teil des Immunsystems des Hundes. Also kannst du mit der Gabe von Prä- und Probiotika deinen Hund von innen heraus stärken!

Studien konnten nachweisen, dass diese Bakterien immens wichtig für die Gesundheit von Hunden sind. Denn ist die Darmflora gestört, wird die Nahrung schlecht verwertet, wird die Leber mit Stoffwechselgiften belastet, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Doggo an Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten leidet, reagiert er schneller mit akutem Durchfall und erkrankt auch wahrscheinlicher an chronischen Darmkrankheiten.  

Um die Darmflora deines Hundes nicht unnötig aus dem Gleichgewicht zu bringen, solltest du auf die folgenden Punkte achten:

Vermeide die Verfütterung von Nahrung mit schlechter Qualität, denn sie macht den Darm träge und ist oft nährstoffarm.

Achte außerdem auf eine ausgewogene Ration. Das Futter deines Doggos sollte ausgeglichen sein, natürlich mit Fleisch als höchstem Anteil. Jedoch sollte eine gesunde Kohlehydratquelle nicht fehlen.

Außerdem sollte dein Hund keinesfalls übergewichtig sein, denn die Darmflora leidet auch darunter. Außerdem verstärkt Übergewicht das Hervortreten von vielen anderen Erkrankungen von Organen, nicht nur des Verdauungstraktes.

5. Die Vorteile von Prä- und Probiotika

Die Darmbakterien des Hundes sind also immens wichtig für seine Gesundheit. Doch warum solltest du gerade Prä- und Probiotika nutzen, um deinem Liebling etwas Gutes zu tun?

Erstens sind sie natürlichen Ursprungs. Präbiotika werden oft aus Gemüse wie Chircoree gewonnen, Probiotika stammen oft aus Milchprodukten.

Zweitens helfen sie, wie bereits beschrieben, die immens wichtige Darmflora zu unterstützen und zu regenerieren. So kannst du deinen Hund also bei sehr vielen Erkrankungen unterstützen.

6. Warum enthalten alle Snacks von mammaly Prä- und Probiotika?

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ganzheitliche und gesunde Snacks für Doggos zu entwickeln. Denn ihre Gesundheit ist uns mindestens genauso wichtig wie unsere. Besonders der Darm steht bei uns im Fokus, da wir um seine Rolle im gesamten Organismus wissen.

Immer öfters findet man im Fachhandel Präparate, die man entweder allein oder gemeinsam mit Futter eingeben kann. Doch oft ist die Akzeptanz nicht besonders hoch. Deshalb haben wir von Mammaly eine Alternative entwickelt, um dir die Gabe von Prä- und Probiotika zu erleichtern. Denn in all unseren Snacks sind diese hilfreichen Inhaltsstoffe vorhanden, und sind in Kombination mit Hühnerfleisch und anderen gesunden Zutaten besonders schmackhaft.

Bereits einige Snacks am Tag versorgen deinen Doggo mit den richtigen Nährstoffen für seine Verdauung. Deshalb sind unsere Snacks nicht nur für erkrankte Tiere geeignet, sondern auch für gesunde. Denn mit Prä- und Probiotika unterstützt du den normalen Stoffwechsel deines Doggos und sein Immunsystem.

7. Wie solltest du Prä- und Probiotika anwenden

Wie bereits erwähnt, kannst du diese Hilfsmittel bei gesunden und erkrankten Hunden anwenden. Leidet dein Hund an Durchfall, oder einer Erkrankung des Verdauungstraktes, kannst du sie ihm ruhig täglich verabreichen. Bei gesunden Hunden reicht es, sie alle zwei bis drei Tage zu verfüttern.

Bitte bedenke jedoch, dass du neben der Gabe von Prä- und Probiotika auch auf eine gesunde Ernährung deines Hundes achten solltest. Denn auch Vitamine und Mineralstoffe sind ein großer Bestandteil einer gesunden (Hunde-) Diät.

Bei regelmäßiger Gabe solltest du bereits nach einigen Tagen eine Verbesserung, wie zum Beispiel in der Stuhlkonsistenz, feststellen können.

Wenn du mehr über die einzelnen Produkte von mammaly erfahren möchtest, dann schau doch mal hier unten nach!

Happy Hips für gesunde Gelenke und Knochen beim Hund!

Shiny Hair für gesunde Haut und glänzendes Fell!

Relax Time für entspanntere Hunde gegen Stress und Angst!

Active Balance für eine ausgewogene Ernährung und Allround Zufriedenheit!

Pure Taste für die wählerischen Doggos!

1 Kommentar

Sehr lesenswerter Beitrag, hab wirklich viel dabei gelernt. Wir geben unserem Hund schon von klein auf Probiotika. Dass das so wichtig ist, wusste ich nicht – aber es freut mich natürlich umso mehr!

Lisa W. am

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen

Team mammaly
mehr über den Autor