Was sind Präbiotika und Probiotika für Hunde?

Durchfall, Blähungen oder Verstopfungen: Wenn die Verdauung aus dem Gleichgewicht gerät, ist das für einen Vierbeiner äußerst unangenehm. Also schaust du nach Mitteln, um die Darmflora wieder aufzubauen. Unweigerlich stößt du dabei auf zwei sich ähnelnde Fremdwörter: Präbiotika und Probiotika für Hunde. 

Vorab: Ja, es wird biologisch – es geht um Billionen von Darmbakterien, Fachbegriffe wie Enterococcus Faecium und um die komplexe Darmflora. Aber es lohnt sich, das Thema anzupacken und die neuesten Erkenntnisse werden dich womöglich verblüffen. 

Erfahre in diesem Ratgeber-Artikel alles Wichtige über Präbiotikum und Probiotikum für Hunde und welchen Einfluss sie auf Verdauung und die gesamte Gesundheit haben. 


Inhalt:

  1. Präbiotika und Probiotika für Hunde: Das Wichtigste im Überblick
  2. Präbiotika für Hunde
  3. Probiotika für Hunde
  4. Was genau ist die Darmflora?
  5. Die Darmflora von Hunden ist fast identisch mit unserer
  6. Warum solltest du deinem Hund Probiotika und Präbiotika geben?
  7. Störfaktor Stress: Darm mit Prä- und Probiotika unterstützen
  8. Wie lange solltest du deinem Hund Präbiotika und Probiotika geben?
  9. Warum enthalten alle Snacks von mammaly® Prä- und Probiotika?
  10. Weitere Tipps für die Darmgesundheit deines Doggos

Präbiotika und Probiotika für Hunde: Das Wichtigste im Überblick

  • Präbiotika werden oft aus Gemüse wie Chicorée gewonnen und Probiotika stammen häufig aus Milchprodukten.
  • Somit sind Prä- und Probiotika für den Hund eine natürliche Option, um die Darmflora zu unterstützen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Die Kombination aus Prä- und Probiotika bezeichnet man als “Synbiotika” für den Hund. Eine Gabe von beiden Substanzen ist empfehlenswert, da sie sich ergänzen.
  • Prä- und probiotische Ergänzungsfuttermittel können nicht nur zu einer gesunden Darmflora beitragen. Sie unterstützen auch das Immunsystem, das Fell und die Haut deines Doggos.

Präbiotika für Hunde: Futter für die Darmgesundheit


Der Begriff Präbiotika (selten: Prebiotika) fasst unverdauliche Nahrungsbestandteile für nützliche Darmbakterien zusammen. Darunter fallen zum Beispiel Pektine, Inulin, Mannansaccharide (MOS) und Fructooligosaccharide (FOS). Die unverdauten Stoffe gelangen in den Dickdarm, wo sie den Probiotika als Nahrung dienen. 

Präbiotika für den Hund unterstützen: 

  • die Stoffwechselaktivität guter Darmbakterien,
  • die Regulierung des pH-Werts im Darm
  • und den Schutz der Schleimhaut. 

Probiotika für Hunde: nützliche Darmbakterien


Bei einem Probiotikum für den Hund handelt es sich um einen lebensfähigen und erwünschten Mikroorganismus. Wie Präbiotika kannst du auch Probiotika deinem Liebling über das Futter geben. Beim Hund sind aktuell zwei dafür zugelassen: Der bekannteste und am meisten verwendete Keim ist Enterococcus faecium. Seit Kurzem ist auch Bacillus subtilis zugelassen. 

Die lebenden Mikroorganismen können das Gleichgewicht der Darmflora fördern und die Verdauung unterstützen. Daher kommen Probiotika bei Durchfall häufig zum Einsatz. Bei regelmäßiger Gabe solltest du bereits nach einigen Tagen eine Verbesserung feststellen können. 

Voraussetzung dafür ist, dass sie auch in ausreichender Menge und unbeschadet an ihren Platz kommen. Das heißt, sie müssen über die Magensäure in den Dünndarm und zum Schluss in den Dickdarm gelangen. 

Welche Aufgaben eine gesunde Darmflora erfüllt und warum sie so wichtig für deinen Liebling ist, erfährst du im nächsten Absatz.

Was genau ist die Darmflora?

Unter Darmflora – auch Darmmikrobiom genannt – versteht man die Gesamtheit der Bakterien im Darm, also der krankmachenden und fördernden. Und die hat ein Hund in seinem Verdauungsorgan reichlich: Die Darmflora umfasst über 90 % der auf oder im Körper lebenden Bakterien. Im Darm eines Hundes leben über 400 verschiedene Bakterienstämme. Kurzum: Die Anzahl der “Mitbewohner” sprengt unsere Vorstellungskraft.

Die Aufgaben der fördernden Bakterien sind sehr wichtig. Die nützlichen Bakterien wie Lactobazillen: 

  • bekämpfen Pathogene, wie Viren, Bakterien und Pilze 
  • verstärken die Darmschleimhaut und verhindern somit das Eindringen von Keimen, 
  • helfen bei der Verwertung von Nahrung 
  • und bei der Aufrechterhaltung der Darmmotorik. 

Es konnte nachgewiesen werden, dass eine gestörte Darmflora mit chronischen Darmkrankheiten zusammenhängt.

Die Darmflora von Hunden ist fast identisch mit unserer

Neuesten Erkenntnissen zufolge beeinflusst die Darmflora sogar das Gemüt von Säugetieren, also auch von Hunden. In der humanmedizinischen Forschung spricht man schon länger vom „Darm-Hirn“, zu dem auch die Darmflora gehört.

Auch bei anderen Erkrankungen (des Menschen), wie Alzheimer oder Heuschnupfen, scheint die Darmflora eine Rolle zu spielen. Aber was hat das mit unseren Hunden zu tun? 

Da sich die Bakterienzusammensetzung von Menschen und Hunden ähnelt, könnte dies auch auf Hunde zutreffen.

Forschende vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg fanden in einer Studie heraus, dass die Bakterienbesiedlung im Darm von Hunden und Menschen fast identisch ist.  

Fun Fact: Die Darmflora von Hunden stimmt mit unserer mehr überein als mit denen von Mäusen und Schweinen. 

Warum solltest du deinem Hund Probiotika und Präbiotika geben?

Natürlich ist die Verdauung wichtig für die Verwertung von Nahrung. Der Darm repräsentiert aber auch einen erheblichen Teil des Immunsystems des Hundes. Also kannst du mit der Gabe von Prä- und Probiotika deinen Hund von innen heraus stärken.  

Prä- und Probiotika bei Verstopfung oder akutem Durchfall unterstützen die Regeneration des Darms. Zu empfehlen sind die beiden verdauungsfördernden Stoffe auch 

  • nach einer Antibiotika Therapie
  • oder einer Darm-OP, 
  • bei Magen-Darm-Erkrankungen, 
  • Parasiten 
  • und einer Immunschwäche. 

Im Rahmen einer Darmkur mit Probiotika und Präbiotika kannst du den Verdauungstrakt deines Lieblings optimal unterstützen.

Störfaktor Stress: Darm mit Prä- und Probiotika unterstützen


Stress kann beim Hund Verdauungsbeschwerden auslösen. Denn Notsituationen wie Tierarztbesuche versetzen unsere Doggos in Alarmbereitschaft. Sie atmen schneller, ihre Herzfrequenz ist erhöht und dadurch sind sie leistungsfähiger.

Die Energie muss nun an einer anderen Stelle, wie z.B. dem Darm, eingespart werden. 


Die Gabe von Prä- und Probiotika in Kombination mit bewährten Superfoods wie Baldrian und Kamille kann hierbei unterstützen. Ist dein Doggo häufig nervös oder gar ängstlich?

Dann empfehlen wir dir unseren Funktionssnack Relax Time.  

Wie lange solltest du deinem Hund Präbiotika und Probiotika geben?

Als Unterstützung der Darmflora sollten Präbiotika ein fester Bestandteil der täglichen Nahrung sein. Genauso kann eine dauerhafte Gabe von Probiotika für Hunde die gesunde Darmflora unterstützen. 

Warum enthalten alle Snacks von mammaly® Prä- und Probiotika?

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ganzheitliche und gesunde Snacks für Doggos zu entwickeln. Denn ihre Gesundheit ist uns mindestens genauso wichtig wie unsere.

Besonders der Darm steht bei uns im Fokus, da wir um seine Rolle im gesamten Organismus wissen.

Möchtest du Prä- und Probiotika für den Hund kaufen? Dann findest du im Fachhandel Präparate, die du deinem Liebling entweder allein oder gemeinsam mit Futter gibst.

Doch oft ist die Akzeptanz nicht besonders hoch. Dem Hund Kapseln oder Tabletten unterzujubeln, selbst wenn sie ins Futter gemischt wurden, kann ziemlich knifflig sein. 

Wir von mammaly® möchten dir die Gabe von Prä- und Probiotika erleichtern. Daher haben wir eine hundefreundliche Alternative entwickelt.

In all unseren Funktionssnacks sind Präbiotika und Probiotika für den Hund vorhanden. In Kombination mit Hühnerfleisch, bzw. Insektenprotein und anderen gesunden Zutaten wie Grünlippmuschel sind sie zudem besonders schmackhaft.

Pro 5 kg Körpergewicht empfehlen wir 1 Leckerli. Täglich gegeben, versorgen sie deinen Doggo mit den richtigen Nährstoffen für seine Verdauung.

Unsere Snacks sind nicht nur für erkrankte Tiere geeignet, sondern auch für gesunde. Denn mit Prä- und Probiotika unterstützt du den normalen Stoffwechsel deines Vierbeiners und sein Immunsystem. 

Weitere Tipps für die Darmgesundheit deines Doggos:


Bitte bedenke: Prä- und Probiotika für den Hund können einen Beitrag zur Gesundheit leisten. Sie sind aber keine Wundermittel. 

Leidet dein Liebling unter schweren Darmerkrankungen oder zeigt er ernstzunehmende Symptome wie blutigen Kot? Dann solltest du immer eine Tierarztpraxis aufsuchen.

Beachte auch weitere Empfehlungen, die eine positive Wirkung auf die Darmgesundheit haben:  

  • Hochwertige Zutaten: Vermeide die Verfütterung von Nahrung mit schlechter Qualität, denn sie macht den Darm träge und ist oft nährstoffarm.
  • Ausgewogene Ernährung: Achte außerdem auf eine ausgewogene Ration. Das Futter deines Doggos sollte ausgeglichen sein. Das bedeutet, es enthält einen hohen Proteinanteil, aber auch gesunde Kohlenhydratquellen und hochwertige Öle.
  • Gewichtskontrolle: Adipositas beim Hund kann sich negativ auf die Darmgesundheit auswirken. Übergewicht erhöht zudem das Risiko vieler Krankheiten wie Arthrose oder Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen.
Team mammaly
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