Magen & Verdauung  

– Liebe geht durch den Magen! –

Dies ist eines der bekanntesten Zitate zum Thema Verdauung. Doch damit ist nicht immer nur die Verbindung zu kulinarischen Köstlichkeiten gemeint. Auch die Fürsorge und Pflege, die den Magen-Darm-Trakt deines Hundes gesund hält, ist der Liebe zwischen dir und deiner Fellnase geschuldet.

Alles Wichtige zum Thema 

"Magen & Verdauung" beim Hund

Der Hund stammt vom Wolf ab, und da der Wolf ein Fleischfresser ist, ist auch der Hund ein Fleischfresser.

Der Hund stammt vom Wolf ab, und da der Wolf ein Fleischfresser ist, ist auch der Hund ein Fleischfresser.


Diese Aussage ist weder richtig noch falsch. Generell sind Hund und Wolf erst einmal Fleischfresser und verfügen auch nicht über das Enzym, welches nötig wäre, um pflanzliche Nahrung aufzuspalten. Dennoch benötigen beide wichtige Nährstoffe aus dieser. Doch wie erhalten sie diese nun?


Der Wolf frisst seine Beute in der Natur komplett auf. Inklusive des Magens und Mageninhalts. Hat er also einen Hasen gerissen, nimmt er mit dessen Mageninhalt auch wichtige pflanzliche Nährstoffe zu sich, die er auf diesem Wege auch verdauen kann.

Da wir unseren Hunden jedoch keine lebenden Tiere füttern, ist es wichtig, ihnen die für sie nötigen Nährstoffe auf anderem Wege zukommen zu lassen. Daher ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung für unsere Fellnasen besonders wichtig!


Doch eine gute Fütterung alleine reicht nicht aus. Der Hund muss diese auch verdauen und so die für ihn wichtigen Nährstoffe aufnehmen können. Wie die Verdauung eines Hundes genau funktioniert, möchten wir an dieser Stelle kurz erläutern:


Zunächst gelangt das Futter unserer Fellnase in den Magen, wo es mit Magensaft vermischt wird. Wird ein bestimmter pH-Wert erreicht, öffnet sich der Magenausgang und das Futter wird in den Zwölffingerdarm, den ersten Abschnitt des Dünndarmes geleitet. Die Bauchspeicheldrüse produziert die Verdauungsenzyme, mit deren Hilfe die aufgenommene Nahrung im Dünndarm in seine Bestandteile zerlegt wird. Die Leber regelt den Stoffwechsel von Eiweiß, Fett und Zucker und ist zudem für die Speicherung der Vitamine zuständig. Verbleibende Bestandteile werden anschließend in den Dickdarm weitergeleitet, wo das restliche Wasser entzogen, Vitamine, Mineralstoffe und Salze resorbiert werden, der Nahrungsbrei zu Kot geformt und die restlichen Abfallstoffe an die Leber weiter geleitet werden.

Alle Organe des Verdauungsapparates arbeiten also eng miteinander, ähnlich wie ein Uhrwerk. Ist eines dieser Organe belastet und kann daher nicht voll arbeiten, gerät die Verdauung deines Hundes aus dem Gleichgewicht.


Welche Folgen entstehen können, durch welche Symptome sich dies äußert und wie du deinem Hund individuell helfen kannst, erfährst du in unseren oben aufgeführten Blogs rund um das Thema Magen und Verdauung.