Angst & Stress

– Gedanken & Emotionen lösen Stress & Angst aus –

Das betrifft nicht nur uns Menschen, sondern viel mehr noch unsere vierbeinigen Lieblinge. Stress ist eine allgemein normale Reaktion auf etwas Unbekanntes oder gar bedrohlich Wirkendes. Im Körper wird Adrenalin freigesetzt, der Körper ist in Alarmbereitschaft und angespannt.

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"Angst & Stress" beim Hund

Hunde, die bereits von Welpenalter an gezielt mit neuen Reizen konfrontiert wurden, haben häufig weniger Probleme, sich neuen Situationen zu stellen und diese zu verarbeiten. 


Einige Hunde können jedoch Probleme nicht alleine bewältigen und sind auf die Unterstützung ihres Zweibeiners angewiesen, um sich entspannen zu können. Doch was kann Stress und Angst bei ihnen auslösen?


Unsere Fellnasen begleiten uns so oft es geht in unserem Alltag. Dabei sind sie vielen verschiedenen Reizen ausgesetzt. So alltäglich uns diese erscheinen, können neue Eindrücke, Veränderungen, verschiedene Situationen oder ungewohnte Geräusche zu enormen Stress bei deiner Fellnase beitragen. 


Das Heulen einer Sirene, ein lauter Knall oder gar der Fernseher können deinem Hund Angst machen und so zu Stress führen. Aber auch Situationen wie das Gehen durch eine Fußgängerzone oder gar das Alleinbleiben kann deinen Hund stressen. Für uns ist das alles normal, daher ist es oft nicht nachvollziehbar und teilweise auch schwer einzuschätzen.


Damit du und dein Doggo dennoch eine möglichst stressfreie Zeit miteinander verbringen könnt, ist es wichtig, die Signale frühzeitig zu erkennen und auf diese zu reagieren, denn so zeigt er dir an, ob er ängstlich oder gar gestresst ist.


So individuell unsere Fellnasen sind, so vielseitig sind auch die Signale. Am häufigsten erkennst du Stress und Angst jedoch an den folgenden Signalen:

Diese solltest du erkennen und auf ihn eingehen. Hast du eines der genannten Signale oder gar mehrere bei deinem Hund festgestellt, ist es wichtig, ihn zu beobachten und herauszufinden, was den Stress bei ihm verursacht. Lass deinen Hund mit Stress und Angst nicht alleine und ignoriere seine Signale, denn dies kann dazu führen, dass seine Angst sich deutlich verschlimmert. Mit Angst und Stress muss auch dein Hund erst lernen umzugehen. Ein daran gewöhnen bringt gar nichts.


Wenn es dir alleine nicht gelingt, die Ursache ausfindig zu machen, solltest du einen Verhaltens- oder Hundetrainer hinzuzuziehen.


Ist die Ursache geklärt, gilt es nun, den Stress abzubauen. Dazu solltest du ihn langsam an den Stressauslöser heranführen. Gib ihm dabei die Zeit, die er benötigt, um sich mit diesem vertraut zu machen. Gerne kannst du ihn dabei auch mit etwas Musik unterstützen. Ruhige, klassische Musik wirkt nachweislich entspannend und beruhigend auf Hunde. Zeig deinem Hund, dass du für ihn da bist und die Situation dir selber keine Angst macht. Ist eure Bindung gestärkt, wird er auf dein Gefühl vertrauen und sich mit der unbekannten Situation schneller anfreunden.

Dein Hund scheint die Ruhe selbst zu sein? Sobald du nach Hause kommst, legt er sich nach einer kurzen Begrüßung wieder in sein Körbchen und schläft friedlich? Dies ist ebenfalls ein Anzeichen dafür, dass dein Hund Stress hat. Es ist zwar richtig, dass Hunde sehr viel Schlaf benötigen und einen Großteil ihres Tages damit verbringen, jedoch sollte dein Hund sich ausruhen, während du außer Haus bist und die gemeinsame Zeit mit dir dann aktiv nutzen. Ist dies bei deinem Hund nicht der Fall, kann es daran liegen, dass er einen ebenso stressigen Arbeitstag hatte wie du.


Wenn du deinen Hund alleine lässt, darf er sich wahrscheinlich frei in seinem Territorium bewegen. Doch als braver Stellvertreter möchte er dies in deiner Abwesenheit natürlich auch beschützen. Dabei gibt es allerhand potenzielle Bedrohungen wie verbrecherische Spatzen und Nachbarskatze zu verbellen. Doch was wäre dein Hund für ein Wachhund, wenn er nicht auch regelmäßig seine Rundgänge machen und die Umgebung im Auge behalten würde!? Dein Hund ist im Dauerstress und findet keine Zeit, sich auszuruhen.


Es ist daher ratsam, beim Verlassen des Hauses lediglich ein oder zwei Zimmer je nach Größe zur Verfügung zu stellen und die anderen Räume für ihn unzugänglich zu halten. Dadurch hat er weniger Verantwortung und kann diese im Idealfall sogar aus einem Winkel gleichzeitig im Blick behalten. So kann er sich zwischendurch ausruhen und entspannen.