Zeckenschutz für den Hund: Was hilft?

Zeckenschutz für den Hund: Was hilft? 

Zecken sind unscheinbar, winzig und dennoch alles andere als harmlos. Einem Befall beim Hund vorzubeugen, ist das beste Mittel gegen die Parasiten.

Allerdings ist die Suche nach dem besten Zeckenmittel für Hunde recht schwer. Nicht jedes Präparat wirkt zuverlässig und mögliche Nebenwirkungen können verunsichern. Damit ist jetzt Schluss: Wir haben für dich alle wichtigen Infos über den Zeckenschutz beim Hund zusammengefasst.

Inhalt:

  1. Zeckenschutz für Hunde
  2. Zeckenmittel für Hunde
  3. Fellkontrolle trotz Zeckenschutz
  4. Warum sind Zeckenschutzmittel so wichtig?


Zeckenschutz für Hunde:

  • Unter natürliche Zeckenmittel fallen unter anderem frei erhältliche Präparate aus ätherischen Ölen. Auch Haushaltsmittel - wie z. B. reines Kokosöl - gehören zu dieser Kategorie. Je nach Inhaltsstoff können sie auch Haut und Fell deines Lieblings pflegen.
  • Rezeptpflichtige Anti-Zecken-Mittel aus der Apotheke oder Tierarztpraxis werden oft „chemische Zeckenmittel“ genannt. Die Präparate sind ziemlich effektiv – aber immer mehr wünschen sich einen effektiven Zeckenschutz für den Hund ohne Chemie.
  • Ein Zecken abtötendes Mittel verhindert keine Zeckenbisse. Allerdings sterben die Parasiten während des Saugakts und (idealerweise) bevor sie Krankheiten auf den Hund übertragen.
  • Ein repellierender Zeckenschutz schreckt Zecken ab, sodass sie sich erst gar nicht dem Hund nähern. 

 

Welche Zeckenmittel für den Hund gibt es?

 

Kautabletten:

Bei rezeptpflichtigen Kautabletten handelt es sich um Akarizide. Der Parasit stirbt, nachdem er sich beim Hund festgesaugt hat. Da viele infizierte Zecken erst 16 bis 24 Stunden nach dem Stich Erreger übertragen, reduziert sich somit das Risiko einer Zeckenkrankheit.

Der Hund kann nach der Einnahme schwimmen oder Regen ausgesetzt sein, ohne dass das chemische Zeckenmittel für Hunde an Wirksamkeit verliert. Auch auf das Streicheln deines Lieblings brauchst du nach der Einnahme nicht verzichten.

Die Kautabletten wirken zwar zuverlässig, aber sie halten die Plagegeister nicht vom Hund fern. Dazu kommt: In Einzelfällen können Zecken auch kurz nach dem Zeckenbiss Krankheiten übertragen. Selten können beim Hund Nebenwirkungen wie Durchfall, Erbrechen und Fressunlust auftreten.

Spot-ons:

Zur äußeren Anwendung: Spot-ons sind Lösungen, die du auf die Haut deines Hundes träufelst. Der Wirkstoff – chemisch oder pflanzlich – dringt durch die Haut ein und verteilt sich nach gewisser Zeit im Organismus des Hundes. Das Ziel: Zecken bemerken den für sie unangenehmen Inhaltsstoff und suchen sich einen anderen Wirt aus. 

Bei den chemischen Anti-Zecken-Mitteln kommen meist auch Akarizide zum Einsatz. Im Gegensatz zu den Tabletten ist bei den Spot-ons besondere Vorsicht geboten:

  • Hundehalter*innen müssen sich nach der Anwendung gründlich die Hände waschen.
  • Solange die Stelle noch nicht getrocknet ist, ist streicheln tabu (besondere Vorsicht bei Kindern im Haus).
  • Schläft der Vierbeiner für gewöhnlich mit dir im Bett? Dann musst du ihn in der nachfolgenden Nacht in sein Körbchen schicken.
  • Achtung bei Katzen: Enthält ein Spot-on Insektizide (z.B. Permethrin oder Deltamethrin), ist direkter Kontakt für Katzen hochgiftig und kann sogar tödlich sein!

Zeckenhalsbänder: 

Halsband anlegen und der Zeckenschutz ist einprogrammiert? Ganz so einfach ist es leider nicht. Zeckenhalsbänder geben ihre Inhaltsstoffe an die Haut des Hundes ab, sodass der Parasit das Weite sucht. Das setzt allerdings einen passgenauen Sitz voraus. 

Die Wirkung von Zeckenhalsbändern kann schon nach kurzer Zeit nachlassen. Je nach Inhaltsstoff kann es bei dieser Variante auch wieder zu Risiken für Hund, Mensch und tierische Mitbewohner kommen. Einige Hunde reagieren mit allergischen Reaktionen auf der Haut.

Zeckenhalsbänder gibt es auch in natürlich. Bernsteinketten etwa sollen das Hundefell elektrisch aufladen. Der Hund bekommt davon nichts mit – im Gegenzug soll das aber die Zecken fernhalten.

Als weiteres natürliches Mittel gegen Zecken beim Hund werden EM-Keramikketten angepriesen. Hierbei werden effektive Mikroorganismen in Keramikröhrchen eingebrannt, die gegen Zecken wirken sollen.

Für beide natürlichen Zeckenhalsbänder gilt: Bisher gibt es keine Studien, die eine Wirksamkeit von Bernstein- oder EM-Keramikketten belegen.

Easy Protect: Das natürliche Fellpflegespray


 

Unser Fellpflegespray Easy Protect wurde mit Expert*innen entwickelt und stellt eine natürliche, aber kraftvolle Alternative zu chemischen Anti-Zecken-Mitteln dar. Es enthält unter anderem wertvollen Zitrusfrucht-, Walnuss- und Margosa-Extrakt und Manuka-Öl. Bei regelmäßiger Anwendung kann es deinen Liebling dabei unterstützen, nicht nur Zecken und andere Milben, sondern auch Flöhe von ihm fernzuhalten.

Die Anwendung ist ganz einfach: Sprühe es großzügig vor den Spaziergängen in das Fell deines Lieblings und spare dabei den Kopf aus. Da es zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, ist es auch für empfindliche Doggos geeignet. Falls eine Allergie besteht, solltest du die Verwendung mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt vorher abklären.

Super Protect: Gesunder Zeckenschutz von innen


 

Wir von mammaly möchten dir und deinem Hund die Zeckenzeit so entspannt wie möglich machen. Aber die Saison für deinen Doggo kann auch schmackhaft sein! Genau, denn mit Super Protect gibt es jetzt einen gesunden Hundesnack zur Zeckensaison.

Super Protect ist ein Leckerli mit Funktion und ein natürlicher Zeckenschutz für den Hund. Mit jedem Happen nimmt dein Vierbeiner wertvolle B-Vitamine sowie Kokos- und Schwarzkümmelöl, Zistrose und Rosmarin auf. Bei regelmäßiger Gabe kann es das Hautmilieu deines Hundes unterstützen und ihm beim Kampf gegen die Plagegeister beiseite stehen.

Sollte ich trotz Zeckenschutz das Fell meines Hundes kontrollieren?

 

Unbedingt! Rezeptpflichtige und natürliche Zeckenmittel können zwar – je nach Präparat und Anwendung – das Risiko von Zeckenkrankheiten minimieren. Allerdings bietet kein Mittel einen hundertprozentigen Schutz.

Es kann immer sein, dass du trotz sorgfältiger Prophylaxe ein Spinnentier oder gar mehrere im Fell deines Hundes entdeckst. Daher empfehlen wir dir, das Fell deines Hundes während oder direkt nach den Spaziergängen zu kontrollieren, damit du den Parasiten noch rechtzeitig entfernen kannst.

Brauchst du dazu noch Tipps? Dann schaue bei unserem Ratgeber-Artikel „Zecken entfernen beim Hund: So machst du es richtig“ vorbei!

Warum du nicht auf  Mittel gegen Zecken für den Hund verzichten solltest:

  • Gefährliche Erreger: Eine Zecke kann hierzulande auf den Hund Borreliose, Anaplasmose, Babesiose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen. Dabei handelt es sich um Krankheiten, die zum Teil tödlich enden können.
  • Unzureichender Impfschutz: Eine Impfung für Hunde gibt es derzeit nur gegen Borreliose, bzw. bestimmte Borreliosestämme.
  • Gesundheitsrisiko für die Familie: Ein ungeschützter Hund bringt Zecken mit ins Haus. So besteht auch ein erhöhtes Risiko für seinen Menschen, sich mit einer gefährlichen Zeckenkrankheit zu infizieren.
  • Späte Diagnose: Viele Zeckenkrankheiten verlaufen zunächst symptomlos und brechen erst Monate später aus. Die Anzeichen sind oft unspezifisch und können für sämtliche Erkrankungen stehen. Eine rechtzeitige Behandlung der Zeckenkrankheit kann aber im Zweifelsfall lebensrettend sein.
  • Leichte Beute: Hunde sind weitaus öfter als wir Menschen von Zeckenbissen betroffen. Sie streifen durchs hohe Gras, wälzen sich auf der Wiese und stecken ihre Nase ins Gebüsch. Dazu bieten sie mit ihrem Fell die perfekte Anfahrtsrampe für die lauernden Parasiten.
Team mammaly
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